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Rheinland-Pfalz

08.10.2017

Taxifahrer hilft kalifornischer Rockband aus der Patsche

Letzte Rettung Taxi: Eine kalifornische Band traf in der deutschen Provinz auf einen äußerst netten Taxifahrer.
Bild: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

Spät am Abend streikt der Tourbus einer kalifornischen Rockband - mitten im rheinland-pfälzischen Hinterland. Alle Hotels sind ausgebucht. Da eilt ihnen ein Taxifahrer zu Hilfe.

Ein Taxiunternehmer hat einer in der Südwestpfalz gestrandeten kalifornischen Rockband spontan Unterschlupf gewährt. Die Band und ihre Angehörigen waren am Tag zuvor mit ihrem Kleinbus auf einer Bundesstraße liegen geblieben, wie die Polizei mitteilte. Zum Dank gaben die Musiker der Band "Cadence Please" ihrem Helfer und seiner Frau ein kleines Konzert. "Wir haben einige bekannte Stücke für diese wirklich freundlichen Leute gespielt, darunter auch ein paar Stücke von Ed Sheeran", sagte Bandmitglied Pierce Westfall am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. 

Nach der Kleinbus-Panne in der Nacht zum Samstag hatte der Fahrer des gerufenen Taxis kein Hotel für die sieben Erwachsenen und zwei kleinen Kinder finden können. Also nahm er sie kurzerhand mit nach Hause. Dort gab es in der Nacht nicht nur Musik, sondern auch ein gemeinsames Essen in der Küche der Gastgeber.

"Was sollte ich denn machen? Ich konnte die ja nicht einfach stehen lassen", sagte Stefan Traxel, Chef eines Dahner Taxiunternehmens, der Deutschen Presse-Agentur. Die Polizei habe ihn um 1.00 Uhr zu der Pannenstelle gerufen. Er habe es dann telefonisch bei sechs oder sieben Hotels probiert.

Taxifahrer als letzte Rettung für US-Rockband

"Aber alle waren sie ausgebucht. Oder sie sind gar nicht erst ans Telefon gegangen", sagte Traxel. Da habe er die fünf Männer und zwei Frauen sowie die beiden Kinder im Alter von drei und vier Jahren zu sich nach Hause eingeladen.

Die jungen Musiker aus Kalifornien touren durch Europa und waren gerade auf dem Weg von Rom nach England, als ihr Kleinbus auf der B10 liegenblieb. Den Bus hatte ihnen nach eigener Aussage ein rumänischer Pfarrer geschenkt. AZ/dpa

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