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Terminator
24.10.2019

Wie sich Arnold Schwarzenegger immer wieder neu erfindet

Arnold Schwarzenegger dirigierte im Marstall Festzelt auf dem Oktoberfest die Band "Münchner Zwietracht".
Foto: Ursula Düren (dpa)

Arnold Schwarzenegger war Body Builder, Gouverneur, Skandal-Ehemann … Aber seit 35 Jahren bleibt er auch: der Terminator. Und ist zudem sehr politisch.

Der Spruch ist nicht nur zum Markenzeichen geworden, er hat sich ja auch immer wieder bestätigt: „I’ll be back!“, wie es im ungleich charmanteren Original heißt, weil da ja eine muskelbepackte Killermaschine aus der Zukunft amerikanisches Englisch mit österreichischem Akzent spricht. Aber auch in Übersetzung stimmt dieses „Ich komme wieder“ aktuell ja, das Arnold Schwarzenegger vor inzwischen 35 Jahren im ersten Film als „Terminator“ gesprochen hat. Denn ab heute läuft „Dark Fate“, der sechste Teil, und Arnold, inzwischen 72, ist auch wieder dabei.

Aber das ist ja längst nicht alles. Denn nicht nur, dass Schwarzenegger bereits dabei ist, Fortsetzungen für weitere Meilensteine seiner Karriere auf die Beine zu stellen: von „Conan“, mit dessen erstem Teil der zuvor als Body Builder mehrfach „Mister Olympia“ und „Mister Universum“ gewesene Steirer 1982 den Durchbruch als Darsteller hatte (aus jener Zeit stammt auch eines der schönes Zitate über Schwarzenegger, er habe nämlich an Stellen Muskeln, wo normale Männer gar keine Stellen hätten – Wadenumfang damals: 51 Zentimeter!); und von „Twins“, in dem er an der Seite von Danny DeVito neben dem Actionhelden eine zweite Filmsparte für sich erschloss, die Komödie.

Arnold Schwarzenegger hat eine neue Herzklappe

Aber Schwarzenegger setzt das, was aus dem Fitnesstrainer, als der er 1966 in München begonnen hat, wurde, ja noch anderweitig fort. Nein, nicht, dass er noch mal solchen Wirbel bräuchte wie den, als herauskam, dass er seine aus dem Kennedy-Clan stammende Frau und Mutter seiner vier Kinder mit der Haushälterin betrogen und von jener ebenfalls ein Kind hatte – zu einer Zeit, da manche meinten, ob er nicht doch noch US-Präsident werden könnte, nachdem er zwischenzeitlich ja auch schon Gouverneur in Kalifornien war. Seit 2013 ist Schwarzenegger mit Heather Milligan liiert und lebt mit ihr, seit 1983 bereits US-Staatsbürger, in Los Angeles.

Und nein, auch sein an der Seite von Sylvester Stallone und Bruce Willis 1990 spektakulär gescheitertes Unternehmen „Planet Hollywood“ hat ihn wohl trotz absolviertem VWL- und BWL-Bachelor genug geschädigt, als dass er an eine Fortsetzung denken würde. Da gibt er, dem schon eine neue Herzklappe und eine künstliche Hüfte verpasst werden mussten, schon lieber den Chefredakteur und Herausgeber von Fitnessmagazinen.

Der Terminator Arnie spielt leidenschaftlich Schach

Aber politisch meldet er sich immer wieder zurück. Als Klimaaktivist samt Professur und eigenem, nach ihm benannten Universitäts-Lehrstuhl, erhebt er regelmäßig die Stimme und gibt vor allem Donald Trump leidenschaftlich Contra. Privat qualmt bei ihm übrigens bloß noch die Zigarre, die Geländewagenflotte ist auf Wasserstoff und Biodiesel umgerüstet. Er lebt seit 2016 „fast vegan“ und spielt, statt nur Gewichte zu stemmen (zwischenzeitlicher Bizepsumfang: 56 cm), längst auch leidenschaftlich: Schach.

Lesen Sie dazu auch: Terminator: Dark Fate im Kino - Nun übernehmen die Kämpferinnen

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