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Terrorismus
07.07.2016

Geheimbericht: Brüsseler Flughafen hatte keinen Krisenplan für Anschläge

Schwer bewacht: eine Einfahrt zum Brüsseler Flughafen Zaventem. (Archiv)
Foto:  Laurent Dubrule (dpa)

Der Brüsseler Flughafen war nicht auf Terror vorbereitet. Dadurch waren unter anderem das Funknetz der Polizei und das Mobilfunknetz völlig überlastet.

Der Brüsseler Flughafen Zaventem, der am 22. März Ziel eines Selbstmordanschlags war, ist für einen solchen Angriff nicht vorbereitet gewesen. Es habe keinen Krisenplan für einen derartigen Vorfall gegeben; auch die Kommunikation zwischen den Rettungskräften habe "völlig versagt", heißt es in einem am Donnerstag von belgischen Medien veröffentlichten, noch vertraulichen Untersuchungsbericht des Parlaments.

Die parlamentarische Untersuchungskommission geht scharf ins Gericht mit dem Krisenmanagement und der Kommunikation der Rettungskräfte in den ersten Stunden nach dem Anschlag, wie der belgische Fernsehsender RTBF berichtete. "Am 22. März haben wir ein völliges Versagen der Kommunikation erlebt", kritisiert die Kommission demnach.

Das Funknetz der belgischen Polizei und Rettungsdienste sei so überlastet gewesen, dass fast ein Viertel (23 Prozent) von 34.000 Kommunikationsversuchen gescheitert seien.

Auch das Mobilfunknetz sei völlig überlastet gewesen. Deshalb hätten die Rettungskräfte "kreative Lösungen" finden müssen. Medienberichten zufolge nutzten Rettungshelfer und Feuerwehrleute nach den Anschlägen auch WhatsApp, um sich abzusprechen.

Das Rettungspersonal am Flughafen Brüssel hatte nie für Anschläge geübt

Während es bei der Brüsseler U-Bahn Notfallpläne für mögliche Anschläge gegeben habe, sei der Flughafen nur auf Katastrophen wie Flugzeugabstürze vorbereitet gewesen. In den Notfallplänen werde die Möglichkeit terroristischer Anschläge außen vor gelassen, auch bei den Übungen des Rettungspersonals seien Anschläge nicht vorgesehen, heißt es in dem Bericht.

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Als nächstes werden Polizei und Geheimdienst unter die Lupe genommen

Die Untersuchungskommission empfiehlt dringend eine Überarbeitung des Notfallplans für den Flughafen. Sie konzentrierte sich zunächst auf die Organisation der Rettungsmaßnahmen und das Krisenmanagement und wird den endgültigen Bericht am 21. Juli vorlegen. Ab September will sie die Polizei- und Geheimdienste unter die Lupe nehmen, denen nach den Selbstmordanschlägen ebenfalls Versäumnisse vorgeworfen wurden.

Am 22. März wurden bei den beiden Anschlägen am Brüsseler Flughafen und in einem U-Bahnhof im Brüsseler EU-Viertel 32 Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt. AFP 

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