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Geschäft mit Leihmüttern

21.04.2017

Thailändische Polizei nimmt Sperma-Schmuggler fest

Die Aus- und Einfuhr von menschlichem Sperma, Eizellen oder Embryos ist nach thailändischem Recht verboten.
Bild: Uli Deck/Symbolbild (dpa)

An der Grenze zwischen den südostasiatischen Staaten Thailand und Laos hat die Polizei einen Sperma-Schmuggler festgenommen.

Der 25-jährige Thailänder wurde mit sechs Röhrchen Samen geschnappt.

Er wollte diese in einem Stickstoff-Gefrierbehälter zu einer Fruchtbarkeitsklinik in die laotische Hauptstadt Vientiane bringen wollte. Vermutet wird, dass das Sperma für Leihmütter gedacht war, die Geld dafür bekommen, dass sie Kinder von Ausländern austragen.

Nach einem Bericht der "Bangkok Post" gab der Mann zu, in den vergangenen Monaten bereits mehr als zwei Dutzend Mal mit ähnlichen Transporten unterwegs gewesen zu sein. Pro Kurierfahrt soll er umgerechnet etwa 135 Euro bekommen haben. Die Aus- und Einfuhr von menschlichem Sperma, Eizellen oder Embryos ist nach thailändischem Recht verboten.

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In Laos, einem der ärmsten Länder in der Region, boomt derzeit das Geschäft mit Leihmüttern. Andere Staaten wie Thailand und Kambodscha haben es inzwischen verboten oder zumindest weitgehend eingeschränkt. Manche Paare, die keine eigenen Kinder bekommen können, sehen im Anheuern einer Leihmutter einen Weg, doch noch Nachwuchs zu zeugen.

Bericht der "Bangkok Post"

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