Newsticker
Gesundheitsminister bringen Drittimpfungen und Angebote für Zwölf- bis 17-Jährige auf den Weg
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Tiere: Proteste gegen Hundefleisch-Festival in China

Tiere
21.06.2016

Proteste gegen Hundefleisch-Festival in China

Zahlreiche Hunde wurden geschlachtet, gekocht und zum Verzehr angeboten.
Foto: Wu Hong (dpa)

Trotz Protesten von Tierschützern hat in der südchinesischen Stadt Yulin das jährliche Hundefleisch-Festival begonnen. An Ständen und in Restaurants wurden zahlreiche Hunde geschlachtet, gekocht und zum Verzehr angeboten.

Die Verkäufer des Hundefleischs berufen sich auf eine alte Tradition, mit der in Yulin die Sommersonnenwende gefeiert werde. Tierschützer versuchten auf den Märkten, einzelne Tiere freizukaufen.

Der Tierschutzorganisation Humane Society International (HSI) zufolge dürften dennoch mehrere Tausend Hunde und auch Katzen getötet werden. HSI wirft den Veranstaltern vor, die Tiere in zu enge, rostige Käfige einzusperren und sie brutal totzuprügeln. Teilweise handele es sich auch um gestohlene Haustiere. Wegen anhaltender Proteste gegen das Festival geht die Zahl der getöteten Tiere in Yulin seit Jahren zurück. Anders als in westlichen Vorurteilen verbreitet essen nur wenige Chinesen in einigen Landesteilen Hundefleisch als Delikatesse. (dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.