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Tierschutz
02.09.2019

Dänemark kauft vier Zirkus-Elefanten und schickt sie in den Ruhestand

In Dänemark gehen vier Zirkus-Elefanten in Rente. Vielleicht gibt es in Dänemark ein allgemeines Wildtierverbot in Zirkussen.
Foto: dpa (Symbolbild)

Das dänische Ministerium hat vier Zirkus-Elefanten für 1,5 Millionen Euro gekauft und schickt sie in Rente. Auf den Kauf soll nun ein neues Tierschutzgesetz folgen.

Für das dänische Ministerium ist klar: Wildtiere sollten nicht zur Unterhaltung im Zirkus dienen. Deshalb ging es jetzt für vier Zirkus-Elefanten in den Ruhestand. Das dänische Ministerium bezahlt zwei Zirkussen insgesamt 1,5 Millionen Euro, um die grauen Riesen zu pensionieren.

Die Nachrichtenagentur Ritzau meldete, dass Zoos sich jetzt darum bewerben könnten, die Elefanten bei sich aufzunehmen.

Dänemark möchte ein vollständiges Verbot von Wildtieren in der Manege durchbringen

Mogen Jensen, Minister für Nahrung, Fischerei und Gleichstellung, äußerte sich einer Mitteilung über den Einsatz von solchen Tieren: "Wildtiere gehören weder in einen Stall noch in eine Zirkusarena, und wenn das Parlament eröffnet, werde ich einen Vorschlag für ein neues Tierschutzgesetz vorlegen, damit wir Wildtiere endlich im Zirkus verbieten können."

Zirkusse sind in Dänemark durch Regeln schon auf Elefanten, Seelöwen und Zebras beschränkt. Jetzt soll es ein generelles Verbot von Wildtieren in Zirkusbetrieben geben. Im Parlament würde ein solcher Gesetzesentwurf auf breite Zustimmung treffen. Ähnliche Gesetze gibt es bereit in 40 Ländern weltweit. In manchen ist die Haltung von Wildtieren beschränkt, in anderen komplett verboten.

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