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Nepal

03.10.2019

Tiger tötet Frau in Nepal

Das Bild zeigt einen Königstiger in seinem Gehege im Van Vihar National Park in Nepal.
Bild: Sanjeev Gupta/EPA, dpa (Symbolbild)

Eine Frau hat in einem nicht umzäunten Waldgebiet des Bardia-Nationalparks in Nepal Futter für ihre Tiere gesammelt. Dabei wurde sie von einem Tiger angegriffen.

Ein Tiger hat eine Frau in Nepal getötet. Die 48-Jährige habe Futter für ihre Tiere gesammelt, als die Raubkatze sie angriff und an Kopf und Händen verletzte, sagte ein Wildhüter des nahe gelegenen Bardia Nationalparks am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Der Tiger lebt demnach in einem nicht umzäunten Waldgebiet des Parks und hat zuvor bereits einen Bullen und mehrere Ziegen getötet. Wildhüter wollen die Bewegungen des Tieres nun mit Hilfe von Kameras verfolgen, um zu entscheiden, ob es eingefangen werden muss.

Tiger gelten als bedroht und verlieren zunehmend Lebensraum

Angriffe von Wildtieren auf Menschen haben in den vergangenen Jahren in Nepal zugenommen. Hauptursache ist Wildhütern zufolge, dass der Mensch den Tieren zunehmend Lebensraum wegnimmt, etwa durch das Abholzen von Wäldern. Raubtiere weichen dann vermehrt in besiedelte Gebiete aus. 

Nach Angaben der Naturschutzorganisation WWF leben weltweit noch rund 3900 Tiger in freier Wildbahn. Zwar stieg die Zahl wegen Schutzbemühungen in den vergangenen Jahren. Die Tiere gelten aber weiter als bedroht. (dpa)

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