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Tokio
24.06.2014

Hund schlägt Bär in die Flucht und rettet kleinem Jungen Leben

Als der kleine Junge von einem Braunbär angegriffen wird, stürzt sich seine Shiba-Inu-Hündin todesmutig in den Kampf. "Mego" gibt alles, um ihr Herrchen zu beschützen.

Mit lautem Bellen hat ein kleiner Hund in Japan einen Bären in die Flucht geschlagen, der sich bereits auf einen fünfjährigen Jungen gestürzt hatte. Zu dem ungleichen Duell kam es bei einem Ausflug des Kinds mit seinem 80-jährigen Urgroßvater an einem Flussufer, wie Polizei und Medien am Dienstag berichteten.

Der Hund kann den Bären in die Flucht schlagen

Der Junge habe bei dem Angriff am Samstag in Odate rund 550 Kilometer nördlich von Tokio leichte Kratzwunden an Rücken und Hintern erlitten und sei nach einer kurzen Behandlungen wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der etwa ein Meter große Bär habe vor dem "ungewöhnlich lauten" Gebell des Hündchens Reißaus genommen, sagte ein Polizeisprecher.

"Eigentlich ist Mego ein ruhiger Hund"

"Mego ist normalerweise ruhig und ängstlich", charakterisierte der Urgroßvater der Zeitung "Sports Hochi" die sechs Jahre alte Shiba-Inu-Hündin. Sie sei mit "Fleisch und anderen Leckereien" belohnt worden. Wilde Schwarzbären leben in vielen Teilen Japans, Braunbären sind hingegen auf die Insel Hokkaido im Norden beschränkt. afp/AZ

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