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Sachsen-Anhalt

08.05.2015

Touristin will vermisste Inga in Berlin gesehen haben

Es soll eine konkrete Spur im Fall der vermissten Inga geben. Eine Zeugin will das Mädchen in Berlin gesehen haben - in Begleitung.

Es gibt einen Hoffnungsschimmer, die vermisste fünfjährige Inga aus  Sachsen-Anhalt zu finden. Nach Angaben eines Medienberichts führt eine konkrete Spur nach Berlin. Eine Frau habe Inga in einer Berliner U-Bahn mit einem älteren, ungepflegten Mann gesehen, berichtete der MDR SACHSEN-ANHALT am Freitag unter Berufung auf Polizeiangaben. Der Mann sei barfuß gewesen und habe das Mädchen hinter sich hergezogen. Das Kind sei nur widerwillig gefolgt.

Fall Inga: Kein Phantombild des Mannes aus Berlin

Ein Phantombild des Mannes gibt es laut Polizei noch nicht, wie der Sender berichtete. Die Zeugin stamme aus Baden-Württemberg und sei als Touristin in Berlin gewesen.

Noch am Donnerstag hatte Polizeisprecher Marc Becher gesagt: "Wir haben bislang nicht den Hauch einer Spur." Je länger das Mädchen vermisst bleibe, desto wahrscheinlicher sei eine strafbare Handlung. Die großangelegte Suche nach dem Mädchen in Sachsen-Anhalt, an der sich in den vergangenen Tagen mehr als 1000 Helfer beteiligt hatten, wurde vorerst eingestellt.

Inga verschwand im Wald

Die fünf Jahre alte Inga war am Samstagabend im Stendaler Ortsteil Wilhelmshof verschwunden, wo sie mit ihrer Familie zu Besuch war. Die Polizei vermutet, dass das Kind beim Sammeln von Holz für ein Lagerfeuer verschwand. afp/AZ

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