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Tsunami-Warnung
02.08.2019

Indonesien: Erdbeben der Stärke 7,4 gemessen

Ein schweres Erdbeben hat Indonesien erschüttert. Zwischenzeitlich hatten die Behörden eine Tsunami-Warnung herausgegeben.
Foto: Oliver Berg/Symbol (dpa)

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Freitag die indonesische Hauptstadt Jakarta erschüttert. Zwischenzeitlich hatte es auch eine Tsunami-Warnung gegeben. Die Infos.

Erneut hat sich eine Naturkatastrophe vor Indonesien ereignet: In der Nähe der indonesischen Hauptstadt Jakarta hat es ein schweres Erdbeben gegeben. Auch eine Tsunami-Warnung wurde herausgegeben.

Indonesien: Erdbeben der Stärke 7,4 - Tsunami-Warnung aufgehoben

Das Erdbeben ereignete sich am Freitag gegen 19 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum befand sich rund 147 Kilometer südwestlich von Sumur in der Provinz Banten im Westen Javas. Laut der indonesischen Regierungsbehörde BMKG hatte das Erdbeben eine Stärke von 7,4. Zwischenzeitlich war von der Regierung eine Tsunami-Warnung herausgegen worden. Diese wurde mittlerweile aber wieder aufgehoben, die Wahrscheinlichkeit eines schweren Tsunamis sei wegen der Art des Bebens nun "extrem gering".

Offenbar hatten die Erschütterungen über eine Minute lang angehalten und waren deutlich spürbar gewesen. Besonders in der Region Banten auf Java seien laut den Behörden größere Schäden zu befürchten. Auch die Insel Sumatra ist wohl betroffen. Viele Menschen seien in Panik geraten und aus ihren Häusern auf die Straßen gestürzt. Über die Zahl der Verletzten und über mögliche Todesopfer gibt es bislang keine offiziellen Angaben.

Indonesien, Feuerring: Immer wieder schwere Erdbeben

Indonesien liegt wie auch die Philippinen am Pazifischen Feuerring. In diesem Bereich rund um den Pazifischen Ozean gibt es zahllose Vulkane. Dort stoßen immer wieder Erdplatten aufeinander, deren Bewegung dann wiederum Erdbeben auslösen können. Jedes Jahr ereignen sich im Bereich des Feuerrings tausende Erdbeben, die aber zumeist nur sehr klein und kaum spürbar sind.

Aber auch schwere Erdbeben können durch die Plattenbewegungen ausgelöst werden. Erst Mitte Juli waren Indonesien und die Philippinen mit Stärken zwischen 5,5 und 7,2 erschüttert worden. Eine der schlimmsten Naturkatastrophen hatte sich dort am 26. Dezember 2004 ereignet. Ein Erdbeben der Stärke 9,1 hatte vor der Insel Sumatra einen gewaltigen Tsunami ausgelöst. Rund 230.000 Menschen waren den tödlichen Wellen zum Opfer gefallen. (AZ)

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