Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Putin erklärt besetzte ukrainische Gebiete zu russischem Staatsgebiet
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Türkei: Betrüger stehlen Influencern in Antalya die Pässe

Türkei
09.05.2019

Betrüger stehlen Influencern in Antalya die Pässe

Antalya ist bei Urlaubern sehr beliebt. Dort wurde nun eine Gruppe Influencer betrogen.
Foto: Tolga Bozoglu, dpa (Symbol)

Für 20 Influencer entpuppte sich eine Einladung einer Reisegesellschaft als Betrug. Am Flughafen in Antalya wurden ihnen ihre Pässe abgenommen. Die ganze Geschichte.

Am Anfang wirkte wohl alles ganz seriös. Eine Reisegesellschaft schreibt Influencer an und lädt sie zu einem sechstägigen Trip nach Istanbul und Antalya ein - alles kostenlos - mit Übernachtungen in luxuriösen Hotels. Rund 20 Influencer nahmen das Angebot an. Unter ihnen war auch Natalia Osada, bekannt aus "Adam sucht Eva".

Die Influencer flogen, wie Bild berichtet, nach Antalya und wurden dort von einer vermeintlichen Mitarbeiterin der Reisegesellschaft empfangen. Bis dahin habe alles noch normal gewirkt, berichten Teilnehmer, darunter auch eine Influencerin namens "anna ix", die jetzt in einem Blogpost den Vorfall schildert. Am Flughafen wurden alle Pässe der Gäste kontrolliert und einige einbehalten. Angeblich, um noch einmal Informationen zu überprüfen und den Check-in zu beschleunigen.

Vermeintliche Reiseleiterin verschwindet mit den Pässen

Anschließend sollte ein Reisebus die Gruppe ins gebuchte Luxus-Hotel bringen. Wie "anna ix" in ihrem Blogpost schreibt, habe sie sofort ihr Handy-Navi eingeschaltet - um sicher zu gehen. Nachdem der Bus scheinbar in die richtige Richtung fuhr, habe sie das Navi wieder ausgeschaltet und Stories für Instagram aufgenommen. Ein fataler Fehler, wie sich später herausstellte. Denn die vermeintliche Reiseleiterin mit den Pässen blieb zurück. Den Influencern sagte sie laut Bild, dass sie noch auf eine letzte Reisegruppe warten und nachkommen würde.

Statt zum vereinbarten Hotel zu fahren, lud der Busfahrer die Gruppe um Mitternacht im zwei Stunden entfernten Ort Alanya ab. Jetzt wurde langsam klar, dass etwas nicht stimmte. Denn das dortige Hotel wusste von keiner Reservierung. Die vermeintliche Reiseleiterin war nicht mehr zu erreichen.

Influencer erstatten Anzeige und müssen selbst nach Deutschland zurückfliegen

Ohne Informationen und ohne Pässe standen die Influencer in der Türkei. Die Gruppe musste sich ein eigenes Hotel reservieren und selbst Rückflüge nach Deutschland buchen - wie normale Urlauber. Vor Ort erstatteten sie laut "anna ix" direkt Anzeige. Ganze sieben Stunden hätte das gedauert, so die Influencerin. Zusammen reisten die Influencer am nächsten Tag zurück nach Antalya. Alle Telefonnummern des vermeintlichen Reiseveranstalters waren mittlerweile tot.

Von ihrer Geschichte erzählt nicht nur "anna ix". Auch ihre Bekannte Natalia Osada teilte auf Instagram einen Post, in dem sie den Zwischenfall zumindest andeutet. In einem anderen Post schreibt sie: "Ich verarbeite den Schock immer noch und kann es kaum glauben, dass es solche Menschen auf der Welt gibt."

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den Inhalt von Instagram anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Meta Platforms Ireland Limited Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt für Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereits währenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden.  –  Datenschutzerklärung

Auch die anderen Betroffenen sprechen mittlerweile über die Vorkommnisse - natürlich öffentlichkeitswirksam über ihre Instagram-Accounts.

Was passiert mit den gestohlenen Pässen?

Laut "anna ix" hatten bis auf eine Influencerin alle Teilnehmer auch ihre Personalausweise dabei, so konnten sie problemlos zurück nach Deutschland reisen. Andere blieben noch vor Ort, um "das Beste daraus" zu machen. Ihren Reisepass habe sie in Deutschland direkt als gestohlen gemeldet, um ihn weltweit sperren zu lassen, schreibt die Influencerin in ihrem Post.

Ein deutscher Pass bringt den Banden auf dem Schwarzmarkt laut dem Bild-Artikel viel Geld ein - etwa 2000 bis 7000 Euro. Dagegen waren die Flugtickets von Deutschland in die Türkei ein Schnäppchen für die Reisegesellschaft. (AZ)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.