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11.06.2009

US-Klage gegen Jacksons London-Konzerte

US-Klage gegen Jacksons London-Konzerte
Bild: DPA

Los Angeles/New York (dpa) - Ein Konzert-Veranstalter hat Michael Jackson vor seinen Comeback-Konzerten in London wegen Vertragsbruchs verklagt.

Laut Klageschrift hatte der ehemalige "King of Pop" dem amerikanischen Veranstalter AllGood Entertainment eine "Jackson Family Show" mit seiner Schwester Janet und den anderen Geschwistern der Jackson Five zugesagt und sich verpflichtet, zuvor keine anderen Konzerte zu geben. Das berichtete der Internetdienst "E!Online". Der Veranstalter aus Manhattan will von Jackson, dessen Manager Frank Dileo und dem Promoter AEG mindestens 20 Millionen Dollar (14,3 Millionen Euro) Schadenersatz.

Das Familienkonzert mit den Jackson Five ist für Juli 2010 in Texas geplant. Die Londoner Konzertreihe soll bereits in diesem Juli anlaufen. Alle 50 Konzerte in der O2-Arena sollen ausverkauft sein.

Dileo habe zudem unterschrieben, dass Jackson nach dem geplanten Familienauftritt für weitere drei Monate nicht auf der Bühne stehen darf, machen die Kläger geltend. Laut Mitteilung von AllGood ist dies ein Fall, "in dem die Kleinen die Regeln befolgten aber von den Branchenriesen AEG und den Jacksons mit Aussicht auf mehr Geld und Filmverträge verdrängt wurden".

Mitte Mai war der mit Spannung erwartete Auftakt von Jacksons Comeback-Tour in London vom 8. Juli auf den 13. Juli verschoben worden. Drei weitere der insgesamt 50 geplanten Shows sollen erst im März 2010 nachgeholt werden. Die Terminverschiebung habe organisatorische Gründe, hieß es.

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