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Deutscher bei IS

10.02.2015

USA setzt Ex-Gangsta Rapper Denis Cuspert auf die Terrorliste

Der deutsche Radikalislamist Denis Cuspert soll nun auf die Terrorliste der USA gesetzt worden sein.
Bild: Di Matti/dpa

Die USA soll den deutschen IS-Angehörigen Denis Cuspert auf die Terrorliste gesetzt haben. Der Grund: Seine terroristische Akte gefährden die nationale Sicherheit der USA.

Denis Cuspert, ein deutscher Radikalislamist und einstiger Gangsta Rapper Deso Dogg, wurde von den USA angeblich auf die Terrorliste gesetzt. Der 39-Jährige soll ein aktives Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sein und werde daher als "globaler Terrorist" eingestuft, so das US-Außenministerium in Washington.

Cuspert gilt als jemand, der einen terroristischen Akt begangen hat oder ein ernsthaftes Risiko für die nationale Sicherheit darstellt. Daher dürfen amerikanische Bürger keine Geschäfter mehr mit dem gebürtigen Berliner machen.

Cuspert stellt ein Risiko für die nationale Sicherheit der USA dar

Außerdem stehe er auf der Terrorliste der Vereinten Nationen. Das könne laut Behörde in Washington Reiseverbot und das Einfrieren von Konten in allen Mitgliedsländern nach sich ziehen.

Cuspert, der sich Abu Talha al-Almani nennt, ist laut der USA auf zahlreichen IS-Videos zu sehen. In einem soll er einen abgeschnittenen Kopf in der Hand halten. Er sei ein "williger Werbesprecher für die IS-Gräueltate", heißt es in der Mitteilung vom US-Außenministerium in Washington.

Als Sohn einer Deutschen und eines Ghanaers wurde Cuspert 1975 geboren. 2002 begann er seine Karriere als Rapper. Laut dem deutschen Verfassungsschutz bestanden spätestens Anfang 2010 Kontakte zur Berliner Al-Nur-Moschee. 2012 sei er dem IS beigetreten, so die USA. AZ/dpa

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