Newsticker

Corona-Ausbruch in Niederbayern: 166 Infizierte in Konservenfabrik von Mamming
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Unwetter und Regen wüten in brandgeplagtem Australien

Sintflutartige Regenfälle

10.02.2020

Unwetter und Regen wüten in brandgeplagtem Australien

Winde peitschen das Wasser auf: Sydneys Harbour Bridge versinkt im Regenschleier.
Bild: Bai Xuefei/XinHua/dpa

Es kam zu Überschwemmungen, Erdrutsche wurden ausgelöst. In Sydney mussten einige Vororte evakuiert werden.

Heftige Unwetter und sintflutartige Regenfälle haben im Osten Australiens Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Die Wetterbehörde gab eine Unwetterwarnung für die gesamte Küstenregion des Bundesstaates New South Wales heraus.

In Teilen des Staates sei die Flutgefahr lebensgefährlich, hieß es. Einige tief gelegene Vororte von Sydney, der Hauptstadt des Bundesstaates, mussten evakuiert werden.

Seit den 1990er Jahren hatte die Stadt nicht soviel Regen gesehen. In den vergangenen vier Tagen waren dort laut Wetterbehörde 391,6 Millimeter Niederschlag gefallen. In Sydney und Umgebung hatten in der Nacht rund 140.000 Haushalte vorübergehend keinen Strom. Die Stromversorgung wurde aber am Morgen wiederhergestellt.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Seit September haben Buschfeuer im Osten Australiens Millionen Hektar niedergebrannt. Einige Brände wurden von den starken Regenfällen der vergangenen Tage gelöscht. Die extremen Wetterbedingungen verursachten ein Verkehrschaos. Viele Straßen blieben wegen Erdrutschen, Überschwemmungen und umgestürzter Bäume geschlossen. Zug- und Fährverbindungen wurden gestrichen.

Die Wetterbehörde warnte auch vor heftigen Winden. Einzelne Böen sollten demnach eine Windgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern erreichen, zudem gebe es einen ungewöhnlich hohen Wellengang. Die staatliche Notrufstelle erhielt nach eigenen Angaben rund 10.000 Anrufe über das Wochenende. Die Anwohner wurden aufgerufen, alle nicht unbedingt notwendigen Fahrten zu vermeiden. (dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren