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Prozess I

21.06.2017

Urteil im „Fall Lisa“

Bewährungsstrafe für 24-Jährigen

Fast eineinhalb Jahre nach Aufklärung des „Falls Lisa“ ist ein 24-Jähriger in Berlin zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten Haft verurteilt worden. In dem Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde er des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen, erklärte eine Gerichtssprecherin am Dienstag. Zudem erhielt er eine Geldstrafe von 3000 Euro.

Der Fall des damals 13-jährigen russlanddeutschen Mädchens aus Berlin hatte Anfang 2016 Aufregung über Deutschland hinaus verursacht. Lisa hatte nach ihrem kurzzeitigen Verschwinden wahrheitswidrig behauptet, von drei südländisch aussehenden Männern entführt und vergewaltigt worden zu sein. Der russische Außenminister warf deutschen Behörden später sogar Vertuschung vor.

Im Zuge der Ermittlungen stieß die Polizei auf den jetzt Verurteilten, der nach Überzeugung des Gerichts im Herbst 2015 einvernehmlichen Oralsex mit dem Kind hatte und diesen auch filmte. (dpa, afp)

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