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Tatverdacht besteht

07.10.2017

Verunreinigte Joghurts in Supermärkten: Verdächtiger auf freiem Fuß

Sind verunreinigte Milchprodukte in Sachsen-Anhalt im Umlauf?
Bild: Oliver Berg (dpa)

Mehrere Joghurts in Supermärkten in Halle und Bitterfeld könnten verunreinigt sein. Ein Verdächtiger ist wieder auf freiem Fuß.

Der Verdächtige im Fall der verunreinigten Joghurts aus Sachsen-Anhalt ist wieder auf freiem Fuß. Das teilte die Polizei am Samstag in Halle mit. Der 42-Jährige wurde zuvor von den Ermittlern vernommen. Er habe sich jedoch nicht auf die Tat eingelassen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Der Staatsanwaltschaft habe es an einem dringenden Tatverdacht gemangelt. Es konnte kein Haftantrag gestellt werden. Gegen den Mann werde aber weiter ermittelt.

Ein Unbekannter hatte sich in der Nacht zum Freitag und am Vormittag telefonisch gemeldet und auf verunreinigte Joghurts in Supermärkten in Halle an der Saale sowie Bitterfeld hingewiesen. Am Freitagabend wurde ein Verdächtiger festgenommen. Bei der Überprüfung mehrerer Joghurts fanden die Ermittler in einem Fall eine gesundheitsschädliche Substanz. Worum es sich dabei handelte, wollte die Polizei mit Verweis auf mögliches Täterwissen nicht sagen. 

Falls Verbraucher etwas Auffälliges an Verpackungen feststellen, sollten sie sich sofort an das Personal in den Märkten oder an die Polizei wenden, so die Beamten. Unbeschädigte Produkte könnten unbedenklich gegessen werden, hieß es weiter. 

Der betroffene Hersteller, die Firma Ehrmann, richtete außerdem eine Hotline für Verbraucher ein. Wer unsicher sei, könne sich telefonisch unter +49 800 3476266 melden oder per Mail an die Adresse info@ehrmann.de wenden.

AZ/dpa

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