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Schüsse

14.06.2017

Vier Verletzte bei Schießerei im Ruhrgebiet - Großaufgebot im Einsatz

Zwei Personen wurden schwer, zwei weitere leicht verletzt.
Bild: Ina Fassbender (dpa)

In einer Kleinstadt im Ruhrgebiet fallen Schüsse. Etwa 20 Menschen sollen in Streit geraten sein, es gibt Verletzte. Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot nach Beteiligten.

Nach einer Schießerei im Ruhrgebiet mit vier verletzten Männern fahndet die Polizei nach mehreren Beteiligten. Die Gesuchten könnten bewaffnet sein, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Bei der Auseinandersetzung am Dienstagabend vor einem Betrieb in der Kleinstadt Oer-Erkenschwick waren den Angaben zufolge etwa 20 Menschen dabei. Zehn von ihnen seien noch vor Ort in Gewahrsam genommen worden. In welcher Form sie in den Streit verwickelt sein könnten, war zunächst unklar.

Schüsse im Ruhrgebiet: Zustand der Verletzten stabil

Die vier Verletzten seien nicht in Lebensgefahr, sagte der Polizeisprecher am Morgen. Ihr Zustand sei stabil. Zwei der Opfer seien durch Schüsse schwer verletzt worden, die beiden anderen hätten Schlagverletzungen erlitten.

In der Nacht war ein Großaufgebot an Einsatzkräften in der Stadt unterwegs. Neben einer Hundertschaft setzte die Polizei auch ein Spezialeinsatzkommando und einen Hubschrauber ein.

Nähere Details zum Hintergrund der Schießerei sowie zum Hergang nannte die Polizei zunächst nicht. Die Ermittler verfolgten "diverse Ermittlungsansätze", hieß es am Morgen. Ein Video, das die Schießerei zeigen soll und im Internet kursiert, werde geprüft. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. dpa

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