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  3. WHO zu Malaria: Mehr als 400.000 Menschen sterben jedes Jahr an Malaria

WHO zu Malaria
14.12.2016

Mehr als 400.000 Menschen sterben jedes Jahr an Malaria

Das Moskitonetz soll vor dem Stich von Malaria-Mücken schützen.
Foto: Stephen Morrison/Illustration (dpa)

Kleiner Stich mit bösen Folgen: Malaria ist in vielen Regionen der Welt eine der Haupttodesursachen. Geldmangel und Resistenzen erschweren den Kampf gegen die Tropenkrankheit.

Fast 430.000 Menschen sind im vergangenen Jahr Schätzungen zufolge an Malaria gestorben. Die meisten Opfer waren jünger als fünf Jahre, rein rechnerisch kam etwa alle zwei Minuten ein Kind durch die Tropenkrankheit ums Leben. Das geht aus dem neuen Malaria-Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.

Die weitaus meisten Todesfälle aufgrund von Malaria (92 Prozent) gab es in Afrika. Die WHO berichtete in ihrem Report aber auch über große Erfolge. Die Zahl der Neuerkrankungen sei zwischen 2010 und 2015 weltweit um 21 Prozent und die Sterblichkeitsrate um etwa 29 Prozent zurückgegangen. Die Erreger von Malaria werden durch Stechmücken auf den Menschen übertragen.

Malaria in Afrika: Die Lage hat sich verbessert

"Vor allem die Lage der Frauen und Kinder in Afrika hat sich deutlich gebessert", berichtete der Direktor des WHO-Malaria-Programms, Pedro Alonso. So seien schnelle Diagnosen bei Kindern und die vorbeugende Behandlung von Schwangeren mit dem Mittel Sulfadoxin-Pyrimethamin erheblich ausgeweitet worden. Dadurch konnte dem Report zufolge das Leben vieler Schwangerer und Babys gerettet werden.

Auch schlafen laut WHO in den Ländern südlich der Sahara immer mehr Menschen unter Moskitonetzen, die mit Insektenschutzmitteln imprägniert sind. Ein weiterer Erfolg: Kirgistan und Sri Lanka gelten seit einigen Monaten offiziell als frei von Malaria.

Sie stehen auf der Liste der Todesursachen ganz oben. An Pneumonie sterben jährlich nahezu 4 Millionen Menschen, vorwiegend Kinder. Die Lungenentzündung ist damit trauriger Spitzenreiter der Krankheiten, die die meisten Todesopfer fordern.
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Die gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt
Foto: Archiv

Zahl der Malaria-Fälle in Deutschland ist gestiegen

Die WHO warnte jedoch vor Rückschlägen: Sie forderte zahlreiche Länder zu mehr finanziellen Hilfen auf, um die Krankheit zu besiegen. "Wir wollen zum Beispiel in zehn weiteren Ländern die Malaria bis zum Jahr 2020 eliminieren", sagte Richard Cibulskis von der WHO. Auch Resistenzen etwa gegen den Wirkstoff Artemisinin machten den Kampf gegen die Krankheit schwierig. Solche Resistenzen seien in fünf südostasiatischen Ländern am Mekong nachgewiesen worden.

Da einige Medikamente und Insektizide nicht mehr richtig gegen Malaria wirkten, müssten neue Mittel im Kampf gegen die Krankheit entwickelt werden, betonte Bhargavi Rao von Ärzte ohne Grenzen. Auch mit Blick auf die Statistiken mahnte die Expertin zur Vorsicht: In einigen Regionen Afrikas nehmen ihr zufolge Malaria-Erkrankungen weiter zu.

In Deutschland gibt es nur eingeschleppte Fälle von Malaria. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin wurden im vergangenen Jahr 1.068 Erkrankungen registriert - so viele wie nie zuvor. Experten vermuten, dass infizierte Flüchtlinge aus Afrika zu dem Höchststand beigetragen haben könnten. AZ/dpa

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