Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Russland bestellt wohl weitere Drohnen und Raketen aus dem Iran
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Waldbrände: Brände in Kalifornien: Wie Gottschalks Villa zu Asche wurde

Waldbrände
12.11.2018

Brände in Kalifornien: Wie Gottschalks Villa zu Asche wurde

In Paradise steht ein Hang in Flammen. Waldbrände halten die Hilfskräfte in Kalifornien weiter in Atem.
Foto: Noah Berger, AP/dpa

Thomas Gottschalks Villa ist den Bränden in Kalifornien zum Opfer gefallen. Er macht zwar flapsige Bemerkungen, ein ernster Hinweis ist ihm aber wichtiger.

Als Thomas Gottschalk Montagfrüh mit seiner Radio-Kollegin vom Bayerischen Rundfunk telefoniert, versucht er in der ihm eigenen flapsigen Art, das Drama herunterspielen. Es gebe ja jetzt schöne Filme von der brennenden Mühle, „die kann ich dann irgendwie vererben“, sagt er. Und außerdem, diesmal ernster: „Es gibt größeres Elend auf der Welt.“

Da hat er recht. Allein im Norden Kaliforniens starben durch die verheerenden Waldbrände schon mindestens 29 Menschen. In Paradise nördlich der Hauptstadt Sacramento brannten nach Angaben von Bürgermeisterin Jody Jones mehr als 80 Prozent der Gebäude vollständig nieder – und die Stadt zählt rund 27.000 Einwohner.

Villa von Thomas Gottschalk in Malibu abgebrannt

Thomas Gottschalk moderierte gerade in München eine Benefizgala für Kinder, als er die Nachricht erhielt, dass auch sein Haus nicht mehr steht. Der Fernsehmoderator lebt seit 25 Jahren im Prominentenort Malibu, unweit von Los Angeles und rund 770 Auto-Kilometer südlich von Paradise. Eine Villa mit Windmühle, Swimmingpool und prächtigem Meerblick. Seine Frau Thea war zu Hause, als die Flammen immer näher kamen.

Thomas Gottschalk beklagt den Verlust seiner Villa.
Foto: Karlheinz Schindler, dpa

Seit Tagen toben die Waldbrände in Kalifornien. Ein Herd ist oben im Norden, zwei weitere eben im Süden bei Malibu. Als dann die Aufforderung kam – Raus aus dem Haus! –, konnte Thea Gottschalk noch die beiden Katzen schnappen, das Futter und die Katzenklos. So erzählt es ihr Ehemann dem BR . Der Rest wurde zu Asche. Dokumente etwa, die Zimmertüren aus dem Orientexpress oder das Gedicht „Der Panther“ in der Handschrift von Rainer Maria Rilke, das an der Wand hing. „Die Katzenklos sind gerettet und mein Rilke ist verbrannt, aber das ist eben auch der Wahnsinn dieser Situation.“ Typisch Gottschalk.

Kalifornien: Weitere Häuser von Prominenten niedergebrannt

Er ist nicht der einzige Prominente, der sein Haus verloren hat. Seine Nachbarin Miley Cyrus, 25, ist ebenfalls betroffen. „Mein Haus steht nicht mehr, aber die Erinnerungen bleiben“, schreibt sie auf Twitter. Mit einem Foto von sich vor qualmenden Trümmern und einem ausgebrannten Auto gibt Hollywood-Star Gerard Butler seinen Verlust kund.

Auch Sänger Robin Thicke und der kanadische Rocker Neil Young schreiben in sozialen Medien über den Verlust ihrer Häuser. Andere, die vor den Flammen geflohen sind, bangen noch um ihre Besitztümer. „Heute habe ich wirklich richtig Angst, denn die Feuer sind schon nah, und dazu kommen die Santa-Ana-Winde mit bis zu 60 Meilen pro Stunde“, erzählt das Ex-Model Uschi Obermaier, 72. Die gebürtige Münchnerin lebt östlich von Malibu in den Hügeln des Topanga Canyon. Mittlerweile ist die gesamte Region evakuiert worden.

Brände in Kalifornien - keine Entspannung der Lage in Sicht

Insgesamt ist nun von mindestens 31 Toten die Rede. Mehr als 200 Menschen werden vermisst. Chaotische Verhältnisse mit abgesperrten Straßen und ohne Telefonnetz erschweren die Suche nach ihnen. Hunderte Quadratkilometer Wald sind vernichtet und tausende Häuser zerstört. Nach Angaben des kalifornischen Feuerwehrverbands CPF mussten rund 250.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Allein die Feuerkatastrophe in Paradise zählt zu den schlimmsten Flächenbränden in der Geschichte des US-Westküstenstaates. Mehr als 8000 Feuerwehrleute kämpfen dagegen. Die Einsatzkräfte rechnen wegen anhaltender Trockenheit, Wärme und heftigen Winden nicht mit einer schnellen Entspannung der Lage. Im Süden gelang es der Feuerwehr aber bis Sonntagabend (Ortszeit), zumindest den kleineren der beiden Brände in der Region – das sogenannte „Hill“-Feuer – zu 75 Prozent einzudämmen.

Die schweren Waldbrände in Kalifornien haben zu stellenweise katastrophaler Zerstörung geführt und nach Angaben der Behörden mehreren Menschen das Leben gekostet.
19 Bilder
Feuer im Paradies: Walbrände wüten in Kalifornien
Foto: Ben Watkins, dpa

Und wie geht es für Thomas Gottschalk weiter? 20 Jahre lebte er in dem Haus. Der 68-jährige gebürtige Bamberger sagt, er wolle erst mal seine Verträge erfüllen und hierzulande noch einige Veranstaltungen besuchen. In Kalifornien könne er jetzt eh wenig ausrichten, die Straßen seien gesperrt und außerdem habe er „auch kein Interesse, mir die Asche meines Besitzes anzugucken“. Das Drama passierte ja ausgerechnet am Hochzeitstag der Gottschalks, dem 42. Besonders bitter? Die Antwort gibt Gottschalk in der Bild in Form eines Kalauers: „Dass mein Herz für Thea brennt, weiß jeder – aber dass zum Hochzeitstag auch noch unser Haus brennt, muss nicht sein.“ (mit dpa)

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Karte von Google Maps anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Google Ireland Limited Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt für Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereits währenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.