Newsticker
Kretschmann schließt Impfpflicht "nicht für alle Zeiten" aus
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Waldbrände in Griechenland: Flammen bedrohen Dörfer auf Zypern und Rhodos

Waldbrände in Griechenland
20.06.2016

Flammen bedrohen Dörfer auf Zypern und Rhodos

Auf der Mittelmeerinsel Zypern tobt ein großer Waldbrand. Die Flammen bedrohen mehrere Dörfer in der Region Solea- Evrychou am Fuße des Berges Troodos.
Foto: Constantinou/dpa

Auf Zypern und der Griechenland-Insel Rhodos bedrohen Waldbrände die Einwohner. Auf Zypern wurde der Brand vermutlich von einem Zwölfjährigen entfacht.

Auf der Mittelmeerinsel Zypern tobt ein großer Waldbrand. Die Flammen bedrohen mehrere Dörfer in der Region Solea- Evrychou am Fuße des Berges Troodos. Wie der staatliche Rundfunk (RIK) am Montagmorgen berichtete, sind an den Löscharbeiten drei Löschflugzeuge aus Israel und zwei aus Griechenland sowie neun zyprische Hubschrauber beteiligt. Der Brand wurde nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr versehentlich von einem zwölfjährigen Jungen entfacht, wie das Staatsradio weiter berichtete. In der Region herrschen Temperaturen um die 40 Grad und extreme Trockenheit. Touristische Regionen sind derzeit nicht bedroht.

Griechenland: Waldbrand auf Rhodos außer Kontrolle

Auf der griechischen Insel Rhodos ist ein seit Samstag wütender Brand weiter nicht unter Kontrolle. Wie der Radiosender Athina 984 berichtete, waren am Sonntag 75 Feuerwehrleute sowie Löschflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz. Man hoffe, das Feuer im Laufe des Tages unter Kontrolle bringen zu können, sagte am Sonntagmorgen ein Verantwortlicher der örtlichen Feuerwehr zu griechischen Medienvertretern.

Videoaufnahmen des Brandherdes zeigten gewaltige Rauchschwaden, die über die trockene braune Landschaft zogen. In Griechenland herrscht seit dem Wochenende eine Hitzewelle mit örtlich bis über 40 Grad. Auf Rhodos wehte zudem am Samstag mittelstarker Wind, der das Feuer zusätzlich anfachte. Das Dorf Apolakkia in der Nähe des Feuers wurde mittlerweile vorsorglich evakuiert. dpa

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.