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Berlin

17.09.2011

Waldjunge Ray hat jetzt einen Vormund

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Plötzlich war er bei der Berliner Polizei: Ray, der Junge aus dem Wald. Die Polizei geht von einer hohen Glaubwürdigkeit des Jungen aus, der selbst nicht viel von sich weiß.

Die Mutter des 17-Jährigen soll bei einem Autounfall gestorben sein, seinen Vater habe er vor zwei Wochen tot gefunden und in eine Grube gelegt. Fünf Jahre lang sei er mit seinem Vater auf Wanderschaft in der Natur gewesen, erzählt Ray. Er spricht fließend englisch und ein bisschen deutsch. Vor zwei Wochen habe er seinen Vater tot gefunden und dann in eine Grube gelegt, soll der Jugendliche gesagt haben. Wo genau, wisse er nicht.Doch woher kommt der Jugendliche, der am 5. September plötzlich in Berlin auftauchte und Medienberichten zufolge vor dem Roten Rathaus stand?

Noch immer gibt es darüber keine neuen Erkentnisse. Doch die Polizei geht davon aus, dass Ray die Wahrheit sagt, so abenteuerlich sie auch klingt.  "Es spricht erst mal nichts gegen die Geschichte", sagte die Sprecherin. Derzeit sei Ray in der Obhut des Jugendamtes. Er spricht fließend englisch und ein paar Brocken deutsch. Auch ein Vormund wurde bestellt.

Laut Polizei könnte es gut sein, dass der Junge nicht aus Deutschland stammt. Jetzt wird auch über Interpol - die europäische Polizeibehörde - versucht, die Identität zu klären. dpa

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