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Erst mild, dann wieder kühler

21.12.2020

Weiße Weihnacht zumindest in einigen Regionen denkbar

Eisläufer nutzen das Eis auf dem Schmalensee bei Mittenwald ganz im Süden Bayerns. Nicht nur an den Alpen, auch in den südlichen und östlichen Mittelgebirgen gibt es Chancen für die Bildung einer Schneedecke.
Bild: Angelika Warmuth/dpa

Weiße Weihnacht? Kommt nur ganz selten vor. Auch in diesem Jahr sieht es in den meisten Regionen Deutschland eher ungünstig aus. Aber nicht überall.

Schmuddelwetter mit Dauerregen und eher milde Temperaturen zwischen zehn und 17 Grad bestimmen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den kommenden Tagen das Wetter in Deutschland.

Ist der Traum einer weißen Weihnacht damit ausgeträumt? Zumindest in einigen Regionen besteht nach Angaben der Meteorologen Hoffnung. Am Donnerstag - also Heiligabend - sorgen kühlere Luftmassen zunächst im Norden für niedrigere Temperaturen. Im Norden sind Schauer in Form von Schnee, Schneeregen oder Graupel möglich, in den mittleren Landesteilen pendelt sich die Schneefallgrenze im Laufe des Nachmittags bei etwa 300 Metern ein, hieß es.

Im Süden trifft die Kaltluft im Laufe des Abends ein und erreicht den Alpenrand in der Nachthälfte zum 1. Weihnachtsfeiertag. Bis Freitagfrüh bestehen in den südlichen und östlichen Mittelgebirgen und an den Alpen oberhalb von 400 bis 500 Meter Chancen für die Bildung einer Schneedecke. In den übrigen Regionen kann es zwar zeitweise schneien, doch eine Schneedecke dürfte eher nicht liegen bleiben. Denn die Böden seien noch vergleichsweise warm, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:201221-99-773252/2 (dpa)

Deutscher Wetterdienst

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