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Weltraum
20.07.2021

Amazon-Gründer Jeff Bezos nach Flug ins All wieder auf der Erde

Die "New-Shepard"-Rakete von Amazon-Gründer Jeff Bezos Firma Blue Origin startet vom US-Bundesstaat Texas aus ihren Kurz-Ausflug ins Weltall.
Foto: Tony Gutierrez, dpa

Jeff Bezos ist als zweiter Milliardär innerhalb von wenigen Tagen zu einem Flug ins Weltall aufgebrochen. Mit an Bord: Eine 82-jährige ehemalige US-Pilotin.

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist nach einem Kurz-Ausflug ins Weltall wieder sicher auf der Erde gelandet. Der 57-Jährige hatte am Dienstag an Bord des Raumschiffes "New Shepard" seiner Firma Blue Origin vom US-Bundesstaat Texas aus abgehoben, wie auf einer Live-Übertragung des Unternehmens zu sehen war. An Bord des ersten bemannten Raumfluges der "New Shepard" waren neben Bezos auch sein Bruder Mark sowie eine 82 Jahre alte frühere US-Pilotin und ein 18-jähriger Niederländer, dessen Vater ihm den Flug geschenkt hat. Die 82-jährige Wally Funk ist damit nun der älteste Mensch, der je ins All geflogen ist - der 18-jährige Oliver Daemen der jüngste.

Sein Bruder, eine US-Pilotin und ein 18-Jähriger: Diese Personen begleiten Bezos ins All.
Foto: Chuck Bigger, Space Symposium via ZUMA Wire/dpa

Insgesamt dauerte der vollautomatisch ablaufende Flug rund zehn Minuten. Nach dem Start beschleunigte das Raumschiff innerhalb von zwei Minuten auf mehr als 3700 Kilometer pro Stunde. Kurz danach trennte sich eine aufgesetzte Kapsel von der wiederverwendbaren Rakete. Die Schwerelosigkeit setzte ein, die vier Passagiere darin durften kurzzeitig ihre Sitze verlassen und Lachen und Jubel war zu hören. 

Nach Milliardär Richard Branson: Zweiter Weltraumflug innerhalb kurzer Zeit

An ihrem höchsten Punkt erreichte die Kapsel mehr als 100 Kilometer über der Erde, bevor sie abgebremst von großen Fallschirmen in der westtexanischen Wüste landete. "Bester Tag aller Zeiten", war nach der Landung aus der Kapsel zu hören. Auch die ebenfalls wiederverwendbare Raketenstufe landete vertikal wieder auf der Erde. Die "New Shepard" hatte bereits rund 15 Testflüge absolviert, war aber noch nie bemannt ins All geflogen.

 

Bereits vor rund zehn Tagen hatte hatte mit dem Briten Richard Branson bereits ein anderer Milliardär mit seinem eigenen Raumschiff einen Kurzausflug ins All unternommen. Die "VSS Unity" seiner Firma Virgin Galactic stieg am 11. Juli im US-Bundesstaat New Mexico auf eine Höhe von etwa 86 Kilometern auf. Unter Experten ist es damit strittig, ob Branson tatsächlich im Weltraum war: Der Internationale Luftfahrtverband (FAI) und viele andere Experten sehen zwar 100 Kilometer über der Erde als Grenze zum Weltraum an, es gibt jedoch keine verbindliche internationale Regelung. 

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Die Milliardäre erhoffen sich neben der Erfüllung eigener Träume auch einen Einstieg in das Geschäft mit dem Weltraumtourismus. Kritiker werfen ihnen vor, ohne Rücksicht auf das Klima und weitgehend ohne wissenschaftliche Forschungsinteressen sehr viel Geld zu verschwenden.  (dpa)

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20.07.2021

Tolle Leistung für einen kurzen Kick, hat eigentlich schon mal einer berechnet wieviel Schadstoffe das alles in die Umwelt geblasen hat? Mit der Herstellung der Technik, Treibstoff usw... alles ohne Rücksicht auf die Natur!!!! Sicher mehr als ein ganzes Rudel Autofahrer in Ihrem ganzen Autofahrer Leben, aber uns Quengelt man mit unseren Diesel und Benzinmotoren! Hier sollte Greta mal ansetzen, der Weltraum Tourismus, der ist Vermeidbar und Sinnfrei!!!!!

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