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"Wetten, dass...?!"
10.11.2008

Gottschalk laufen die Zuschauer weg

Thomas Gottschalk begrüßte Hollywood-Star Uma Thurman auf seiner "Wetten dass...?"-Couch.
Foto: dpa

Das Quotentief des ZDF-Flaggschiffes "Wetten, dass...?!" hält an. Trotz hochkarätiger Gäste erreichte Gottschalk mit seiner Erfolgsshow am Samstag einen Tiefpunkt.

Berlin (AZ). Ein sympathischer Hollywoodstar, interessante Gäste und originelle Wetten - Thomas Gottschalk bot mit seiner zehnten "Wetten, dass.."-Ausgabe aus Berlin am Samstagabend weitaus bessere Unterhaltung als in vielen anderen Sendungen zuvor.

Die schlechte Nachricht folgt jedoch prompt, denn das Quotentief des ZDF-Flaggschiffs hält an. Nur 9,68 Millionen Zuschauer und damit deutlich weniger als in der Vergangenheit wollten sehen, wie Moderator Günther Jauch elfengleich Ballett tanzte, ein Kandidat wieselflink die Außenfassade eines Hochhauses erklomm und Sängerin Pink die Bühne in der neuen O2 World rockte.

Gottschalk bemühte sich, die Schlappen der Vergangenheit wett zu machen - leider vergeblich. Seine Sendung war zwar noch immer die meistgesehene dieses Abends. Dennoch erreichte seine Quote am Samstag einen Tiefpunkt. Sogar der ARD-Tatort fand am Sonntagabend mit 10,14 Millionen Zuschauern deutlich mehr Zuspruch beim TV-Publikum.

Dabei hatte der blonde Barde diesmal einiges zu bieten. Die kleine Pauline beispielsweise. Sie spielte den Flohwalzer auf dem Klavier in nur 10,12 Sekunden und sorgte dafür, dass Gottschalk diesmal ausnahmsweise die Stadtwette gewann.

Kein anderes Berliner Kind schaffte es, das Stück schneller zu spielen als sie. Am Ende ging es nur um Zehntel. Sie ersparten Gottschalk, einen ausgewachsenen Bären mit Sushi zu füttern.

Schade eigentlich, dass

Gottschalk

es trotz charismatischer Gäste wie

Jauch

, Pink,

Anke Engelke

oder

Uma Thurman

nicht schaffte, mehr Zuschauer vor den Fernseher zu locken. "Bleiben Sie uns treu bis zur nächsten Sendung", bat er die TV-Nation am Schluss der Show wohl nicht ohne Grund. Wenn er am 13. Dezember in

Stuttgart

Station macht, muss er sich wohl noch einiges mehr einfallen lassen.

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