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Wetter
07.08.2017

Der Süden schwitzt

Seit Tagen leidet Südeuropa unter einer immensen Hitzewelle. Sie raubt den Menschen den Schlaf, lässt den Stromverbrauch in die Höhe schnellen und gefährdet Ernten

Die Hitzewelle im Süden Europas lässt die Menschen zunehmend verzweifeln. Seit Tagen liegen die Temperaturen vielerorts bei 40 Grad und mehr – Madrid hatte am Wochenende unter sommerlicher Bruthitze ebenso zu leiden wie Urlauber auf Mallorca und Landwirte am Balkan. In Griechenland wurden neue Waldbrände befürchtet. Allein von Freitag- bis Samstagmorgen seien dort 49 Feuer ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Für die nächsten Tage sagen die Wetterdienste der Region eine heiß ersehnte Abkühlung voraus – allerdings nur vorübergehend.

In Spanien war am Wochenende vor allem die südliche Region Andalusien betroffen. Für Städte wie Sevilla und Córdoba erwartete der Wetterdienst am Sonntag Höchstwerte von rund 40 Grad, die bis Montag anhalten sollten. Nachts sollten die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken. Auf Mallorca liefen die Klimaanlagen ohne Pause – der Stromverbrauch schoss in die Höhe. Besonders schlimm waren die Nächte, da die Temperaturen selbst in den frühen Morgenstunden teilweise kaum unter 30 Grad fielen. „Wir haben nächtelang kaum geschlafen, schon nach kurzer Zeit waren die Laken klatschnass“, sagte ein Deutscher, der im Bergdorf Fornalutx im Nordwesten Urlaub macht. In den meisten Geschäften seien Ventilatoren fast ausverkauft.

Die serbische Hauptstadt Belgrad erlebte am Samstag mit 40 Grad Celsius den heißesten 5. August seit 130 Jahren. In vielen Städten am Balkan zeigte das Thermometer bereits um 8 Uhr früh mehr als 30 Grad an. Meteorologen riefen als höchste Stufe roten Wetteralarm aus, für Sonntag wurden in Bosnien Höchstwerte von 43 Grad erwartet. Die Stromwirtschaft des Landes warnte, alle vier Hochspannungsleitungen, die die Küstengebiete mit hunderttausenden Urlaubern versorgten, seien „an die Grenze ihrer Möglichkeiten“ gestoßen. Ein großflächiger Stromausfall sei möglich. Die Landwirte der Region zogen eine erste Bilanz: Beim wichtigen Mais und bei der Sojabohne könnten die Einbußen bis zu 60 Prozent ausmachen.

In Griechenland wurde die Feuerwehr von immer neuen Brandherden in Atem gehalten. In weiten Teilen des Landes vergrößerte starker, trockener Wind die Brandgefahr. Auch in der Mitte und im Süden Italiens wüteten Waldbrände. Südlich von Rimini mussten in der Nacht zum Samstag 70 Einwohner und Touristen auf einem Campingplatz vor einem Feuer in Sicherheit gebracht werden. In der Gegend um den Gran Sasso in den Abruzzen, die im Winter von Erdbeben und von Schneemassen heimgesucht wurde, gab es ebenfalls Waldbrände.

Rund 500 Menschen mussten bei höllischen Temperaturen fast zwei Stunden ohne Klimaanlage und Wasser in einem Zug ausharren, der auf der Strecke von Mailand nach Marseille (Frankreich) liegenblieb.

Ursache der anhaltend hohen Temperaturen war eine Hitzeblase, die sich von Nordafrika aus über das Mittelmeer geschoben hat und die meisten Anrainerstaaten ächzen ließ. (AZ, dpa)

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