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Sexualisierte Gewalt

06.04.2021

Wie sicher fühlen sich Frauen allein auf dem Nachhauseweg?

Je stiller die Stille und je mieser die Straßenbeleuchtung, desto unwohler fühlen sich viele Frauen auf dem Nachhauseweg.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Plus Viele Frauen haben Angst, wenn sie abends allein auf dem Heimweg sind. Was sie dagegen tun, was sie sich von Männern wünschen und wovor eine Expertin warnt.

Schon aus der Ferne sieht man das Zellophan in der Frühlingssonne glitzern. Tausende Blumensträuße sind rund um den Musikpavillon im Süd-Londoner Park Clapham Common gelegt. Der Berg überwältigt, und das nicht nur, weil er täglich wächst.

Zwischen den Osterglocken, Tulpen und Rosen stecken auch zahlreiche Karten, mit Herzchen bemalte Zettel, Plakate, Briefe. "Dear Sarah", schrieb eine Frau in Schönschrift auf eine Notiz. "Es hätte jede von uns sein können. Es tut mir so leid, dass du es warst."

Es ist dieser Gedanke, der die Menschen an jene Stelle zieht, die zum Erinnerungsort geworden ist. Nur unweit von hier wurde Sarah Everard am Abend des 3. März das letzte Mal lebend gesehen. Nach allem, was die Ermittler bislang bekannt gegeben haben, wurde die 33 Jahre alte Britin auf ihrem Nachhauseweg entführt und ermordet. Es war Mittwochabend, kurz nach 21 Uhr, sie hatte einen Freund besucht. Eine Woche später entdeckte die Polizei etwa 80 Kilometer von Clapham entfernt in einem Wald in der Grafschaft Kent menschliche Überreste. Es waren die von Sarah Everard. Der mutmaßliche Täter ist ein 48 Jahre alter Polizist. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Der Mord hat das ganze Königreich erschüttert und eine Debatte über Gewalt gegen Frauen und Mädchen ausgelöst, die auch einen Monat später noch nicht verstummt ist. "Wir alle sind Sarah." Jemand hat den Satz in einen Rahmen gefasst, er liegt nun am Pavillon zwischen vor sich hinwelkenden Narzissen. Die Worte haben sich mittlerweile zum Schlachtruf entwickelt. In den sozialen Medien teilten Tausende von Frauen ihre Erfahrungen und erzählten von ihren alltäglichen Ängsten, wenn sie alleine im Dunkeln oder in einsamen Gegenden zu Fuß unterwegs sind.

Der Mord an Sarah Everard in London hat eine riesige Debatte ausgelöst

Neben Trauer herrscht vor allem Wut. "Wir werden nicht weiter schweigen", steht auf einem Plakat, und dies scheint keine leere Drohung zu sein. Plötzlich melden sich Mädchen und Frauen aus allen Teilen des Landes und in allen Altersgruppen zu Wort.

Für Aufruhr sorgen insbesondere Berichte aus Schulen, darunter Elite-Einrichtungen wie das Eton College oder die Westminster School. Auf der Internetseite "Everyone’s Invited" erzählten bislang fast 14000 Betroffene, vor allem Mädchen, anonym von ihren Erfahrungen, von sexueller Belästigung, von frauenfeindlichen Äußerungen, vom Veröffentlichen intimer Fotos, sogar von Vergewaltigungen. Die Initiatorin der Website, Soma Sara, prangerte eine Normalisierung und Verharmlosung sexualisierter Gewalt an. Wen kümmert schon ein frauenfeindlicher Witz? Womit muss ein Mann rechnen, wenn er eine Frau begrapscht? Es herrsche in Großbritannien eine "rape culture", eine "Vergewaltigungskultur", die "jede Schule, jede Universität, das eigene Zuhause und die Gesellschaft" durchdringe, sagt Sara.

Täglich wird der Berg an Blumen größer: Zwei Frauen schauen sich die Gegenstände an, die für die getötete Sarah Everard im Clapham Common Park niedergelegt wurden.
Foto: Yui Mok/PA Wire, dpa

London ist geografisch weit weg. Von Augsburg beispielsweise Luftlinie gut 860 Kilometer. In Wirklichkeit aber ist London vor der Haustür. Weil solche Debatten auch hier schon geführt wurden, nach der Kölner Silvesternacht 2015 etwa. Aber auch, weil sich das Gefühl von Frauen, sich auf einsamen dunklen Straßen unsicher zu fühlen, hier wie dort nicht unterscheidet. Im Übrigen auch nicht die schwäbische Großstadt vom kleinen Dorf, wie eine Expertin noch berichten wird.

Wir reden über Gefühle. Über Unwohlsein, Angst bis hin zur Panik, wenn aus der Finsternis ein Mann auftaucht, und da ist sonst niemand. Je stiller die Stille, je mieser die Straßenbeleuchtung, je ausgelaugter der Handy-Akku, desto schlimmer das Gefühl. Zumal es oft auf Erfahrungen basiert. Auf dummen Sprüchen, Pograpschen, Belästigungen anderer Art.

Ein Frau sagt: Ich stelle mir vor, wie ein Mann aus dem Gebüsch springt

Und: Wir reden über schwere Straftaten. Sexuelle Nötigung, Vergewaltigung bis hin zum Tod von Sarah Everard. "Ausnahmen" – auch das wird die Expertin gleich betonen. Aber Fakt ist: Es gibt diese Fälle. Sarah Everard steht in Wirklichkeit für den wahr gewordenen Albtraum, der Mädchen schon in jungen Jahren umtreibt – und sie auch nie loslässt. Dafür muss man nur Frauen aus der Region zuhören.

  • Lena, 34, Kreis Landsberg: Nachts auf dem Heimweg bin ich durchaus angespannt, wenn ich alleine unterwegs bin. Daher versuche ich dunkle Wege zu vermeiden und wenn möglich mit dem Fahrrad zu fahren. Wenn mein Kopfkino einsetzt, weil ein Mann knapp vor oder hinter mir läuft, kommt es vor, dass ich ein Telefonat mit meinem Handy vortäusche.
  • Anne, 65, Kreis Augsburg: Ich fühle mich abends auf dem Heimweg immer etwas unsicher, obwohl ich in einem Dorf lebe, wo es eigentlich keine Kriminalität gibt. Oder auch tagsüber, wenn ich im Wald spazieren gehe. Ich kann nichts dagegen tun: Ständig stelle ich mir vor, wie plötzlich ein Mann aus dem Gebüsch vor mir auf den Weg springt. Deswegen halte ich in der Jackentasche auch immer mein Handy bereit, selbst wenn das im Ernstfall wohl wenig helfen würde.
  • Sonja, 41, Kreis Donau-Ries: Die Situationen, in denen ich mich allein auf den Nachhauseweg mache, sind selten geworden. Und doch gibt es sie. Wenn man sich immer wieder umdreht, weil man meint, Schritte zu hören. Wenn die eigenen Schritte immer schneller werden, weil man nur schnell heimwill. Wenn man in der Handtasche nach etwas kramt, womit man sich zur Not wehren könnte. Manchmal telefoniere ich dann, manchmal halte ich mir einfach das Handy ans Ohr und tue so.

Jede vierte Frau hat schon sexuelle Belästigung erlebt

Das Hilfswerk Plan International hat 2020 knapp 1000 Frauen zur gefühlten Sicherheit in deutschen Großstädten befragt. Maike Röttger, Geschäftsführerin für Deutschland, sagt: "Unsere Umfrage zeigt, dass Mädchen und Frauen sich in ihrer Stadt nicht wirklich sicher und frei bewegen können." Jede vierte Frau habe schon sexuelle Belästigung erlebt und jede fünfte sei schon verfolgt, beschimpft und bedroht worden. "Ein Ergebnis, das uns sehr zu denken gibt."

Die Organisation hatte schon 2018 Frauen zu ihrem Sicherheitsgefühl befragt, damals in Delhi, Sydney, Kampala, Lima und Madrid. Das Ergebnis war deckungsgleich mit der deutschen Umfrage.

Sabine Rochel vom Polizeipräsidium Schwaben Nord ist Kriminalhauptkommissarin und Beauftragte für Kriminalitätsopfer.
Foto: Sabine Rochel

Anruf bei Sabine Rochel, Polizeibeamtin und Beauftragte für Kriminalitätsopfer, zuständig für die Stadt Augsburg sowie die Landkreise Augsburg, Aichach-Friedberg, Dillingen und Donau-Ries. Eine Frau mit viel Erfahrung, seit 13 Jahren klärt sie Opfer über ihre Rechte auf, vermittelt sie an Beratungsstellen, hält Vorträge an Schulen, vor Ärzten oder Hebammen. Sie sagt: "Was das Sicherheitsgefühl von Frauen betrifft, gibt es keinen Unterschied zwischen Stadt und Land." Der Unterschied bestehe nur darin, dass auf dem Land die Sozialkontrolle größer sei, fremde Personen eher auffielen. Nur fühlt sich eine Frau deshalb nicht sicherer, wenn sie abends unterwegs, die Beleuchtung spärlich und der Ort wie ausgestorben ist.

Ein Blick auf die Statistik. Im vergangenen Jahr registrierten die Kollegen in Rochels Zuständigkeitsbereich acht Vergewaltigungen beziehungsweise sexuelle Nötigungen im öffentlichen Raum, also auf Straßen, in Parks, im Wald – zwei weniger als im Vorjahr. Die Zahl der sexuellen Belästigungen sank von 41 auf 25.

Tagsüber passiert mehr - und doch ist da diese Angst in der Dunkelheit

Feststellung eins: Das sind die polizeilich dokumentierten Fälle. Eine unbekannte Zahl ist gar nicht zur Anzeige gebracht worden.

Feststellung zwei: Durch die coronabedingten Lockdowns wurde das öffentliche Leben 2020 stark eingeschränkt. So sei vermutlich der Rückgang zu erklären, sagt Rochel.

Damit einher geht Feststellung drei: "Ein großes Problem ist die häusliche Gewalt." Insgesamt nämlich, so die Statistik des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord, ist die Zahl der Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen um fast 30 Prozent auf 80 gestiegen. Heißt: Viel Gewalt gegen Frauen – aber auch gegen Männer, sagt Rochel – finde heute im "Nahbereich" statt, in Häusern und Wohnungen – auch hier mit einer womöglich hohen Dunkelziffer.

Aber welche Frau denkt auf dem Heimweg schon an Statistik? Die Angst vor allem im Dunkeln bleibt, "obwohl tagsüber mehr passiert", sagt die Kriminalhauptkommissarin. Die vielen Krimis im Fernsehen entfalten ihre Wirkung, glaubt sie. "Es ist ja die Ausnahme und nicht der Regelfall, wenn etwas passiert."

Eine Polizei-Expertin erklärt, was Frauen auf dem Heimweg tun können

Was können Frauen tun? "Sie brauchen Wissen." Die Fähigkeit, im Ernstfall angemessen reagieren, einen Notruf absetzen, eine Person beschreiben zu können. Deshalb sei eine Beratung so wichtig. Sie schaffe Sicherheit. Dann zählt Sabine Rochel auf: Nur mit geladenem Handy-Akku aus dem Haus gehen. Sich nach Möglichkeit dort aufhalten, wo viele Menschen sind, es hell und laut ist. Keine Ohrstöpsel beim Joggen. Auf dem Heimweg den Schlüssel in die Hand nehmen, um an der Tür nicht lange danach suchen zu müssen. "Und schließlich: Sich trauen, den Notruf 110 zu wählen, wenn man sich unwohl oder bedroht fühlt – und nicht Papa oder die Freundin anrufen."

Von Selbstverteidigungskursen hält die Expertin übrigens wenig, vor allem von solchen, die Rollenspiele in Parks oder Parkhäusern vorsehen. "Manche Frauen können den Schock fürs Leben bekommen."

Auch Irland protestiert: Ein Passant geht an dem neuesten Wandbild der irischen Künstlerin Emmalene Blake in Dublin vorbei. Die Aufschrift "Wann kann ich nachts endlich alleine unterwegs sein und mich dabei sicher fühlen" bezieht sich nach dem Tod von Sarah Everard auf Gewalt gegen Frauen.
Foto: Niall Carson/PA Wire, dpa

Kurz nach dem Verschwinden von Sarah Everard empfahl die Polizei in Clapham allen Frauen, nicht alleine im Dunkeln auszugehen. Der Ratschlag machte viele nur noch wütender. Warum sollten abermals sie ihr Verhalten ändern? Warum wurde wieder einmal ihnen die Verantwortung zugeschoben statt Männern? "An alle jene Frauen, die ihren Freunden schreiben, um sie wissen zu lassen, dass sie sicher zuhause angekommen sind, die nachts flache Schuhe tragen, um im Notfall rennen zu können, die ihre Schlüssel in der Hand halten, um sie zur Verteidigung einzusetzen: Es ist nicht euer Fehler. Das ist es nie", tweetete die Chefin der Nichtregierungsorganisation "Reprieve", Anna Yearley.

Der Fall Everard scheint mehr als nur Entsetzen ausgelöst zu haben. Zum einen ebbt die Debatte nicht ab. Zum anderen schalteten sich nun auch zahlreiche Männer ein und fragten, was sie tun können, um effektiver als Verbündete aufzutreten. Eine Flut an Ratschlägen brach daraufhin in sozialen Medien auf sie ein. Man(n) solle zum Beispiel die Straßenseite wechseln oder einfach langsamer gehen. Und wie sehen das die Frauen, die unserer Redaktion von ihren Ängsten erzählt haben?

Sollten Männer von sich aus die Straßenseite wechseln?

  • Hannah, 32, Augsburg: Gerade dann, wenn ein Mann in der Dunkelheit direkt auf mich zu oder länger hinter mir her läuft, geht gerne mal das Kopfkino an. In diesen Momenten fände ich es gut, wenn mehr Männer ein Bewusstsein für solche Situationen hätten und aus Rücksicht zum Beispiel ein paar Meter mehr Abstand halten würden.
  • Simone, 58, Kreis Augsburg: Männer könnten mir ein besseres Gefühl geben, indem sie mich freundlich grüßen und ein bisschen Abstand halten.
  • Sonja, 41, Kreis Donau-Ries: Was Männer tun können? Ganz altmodisch die Frau nach Hause begleiten, sofern man sich kennt.

Polizeibeamtin Rochel sagt: "Natürlich ist es schön, wenn Männer im Dunkeln so sensitiv sind und die Straßenseite wechseln, damit bei entgegenkommenden Frauen erst gar keine Angst entsteht." Aber generell will sie das Männern nicht empfehlen. "Man kann sie ja nicht unter Generalverdacht stellen."

In Großbritannien sprachen einige Kommentatoren schon von einem "Krieg gegen Männer" oder von einer "Hetzjagd" und verteidigten sich mit dem Hashtag "NotAllMen", dem Frauen wiederum entgegenschleuderten, dass das Problem vielleicht "nicht alle Männer, aber definitiv alle Frauen" betreffe. Tatsächlich fordern Experten einen Wandel in der Gesellschaft und sehen vor allem Männer in der Pflicht.

Ein Ex-Polizist sagt: Schweigende Männer sind ein Teil des Problems

"Selbst kein gewalttätiger oder misshandelnder Mann zu sein, ist schlichtweg nicht genug", sagt Graham Goulden. Der Schotte war 30 Jahre lang Polizist, nun arbeitet er als Trainer im Bereich Gewaltprävention. Er sagt: "Wenn Männer schweigen oder lachen, wenn andere sexistische Witze reißen oder unangebrachte Kommentare äußern, sind wir Teil des Problems."

Goulden geht in Schulen, Universitäten, in Sportvereine und Firmen. In diesem Umfeld beginne die Prävention, sagt er. Selbst Vater von zwei Töchtern, will er vor allem Gespräche anregen zwischen zwei Seiten, die sich allzu oft nicht wirklich zuhören. Daneben gibt Goulden Männern Hilfsmittel, wie sie in heiklen Situationen einschreiten können. Er empfiehlt ihnen, neugierig zu sein, Empathie und Mut zu zeigen. "Männer müssen die Verbindung erkennen zwischen den sexistischen Witzen oder der oft frauenverächtlichen Sprache und wie dies zu anderen Formen von Gewalt und Missbrauch führen kann."

Leider trauten sich viele nicht, Menschen in ihrem privaten Umfeld herauszufordern, wenn diese sich unangemessen verhielten. "Dabei stammen Straftäter nicht von einem anderen Planeten, sondern sind Bekannte und Kollegen." Der überwältigende Teil der Männer hätte für sich genommen eine gesunde Sicht auf Frauen. "Aber sie nehmen oft die Realität falsch wahr und denken, dass Freunde sexistische Meinungen vertreten, was dann wiederum zur Folge hat, dass sie sich ihnen entweder anschließen oder nichts sagen." Dies führe zu einem "perfekten Sturm" – die große Mehrheit bleibe still, die ausfällig werdende oder Missbrauch treibende Minderheit komme ungestraft davon.

Die Beauftragten der Polizei für Kriminalitätsopfer sind unter diesen Nummern zu erreichen: Sabine Rochel, Polizeipräsidium Schwaben Nord, Tel.: 0821/323-1311; Dagmar Bethke, Petra Tebel, Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, Tel.: 0831/9909-1312.

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06.04.2021

Sicher spielt auch die Urangst des Menschen vor der Dunkelheit eine große Rolle.
Wo man nicht sehen kann, kommt Angst vor dem Schrecklichen.

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07.04.2021

Richtig! Die AZ könnte einmal in einem solchen Artikel die Angst der Männer auf nächtlichen Straßen untersuchen. Denen steht es nicht gut zu Gesichte (glauben sie), über die eigenen Ängste zu sprechen. Tatsache ist, dass solche vorliegen. Und ich denke, die Zahl der männlichen Geschädigten von Straßenkriminalität (Raub, Gewaltdelikte) dürfte erheblich sein.

Dieser Artikel sollte m.E. viel mehr auf Frau Rochels Expertise abstellen, als auf die subjektive Wahrnehmung der Befragten. Den Leserinnen wird durch dessen Tenor nicht die Angst davor genommen, sich alleine auf unseren grundsätzlich sicheren nächtlichen Straßen zu bewegen. Wer Angst hat, bewegt sich unsicher und sendet unweigerlich entsprechende Signale.

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