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Wissenschaft
26.10.2019

Warum in der Arktis die Samen von einer Million Pflanzen lagern

Viel Eis und ein unscheinbarer Eingang: Dahinter verbirgt sich das internationale Saatgut-Depot in Longyearbyen auf Spitzbergen.
Foto: Jens Büttner, dpa

Plus Auf Spitzbergen lagert Saatgut von einer Million Pflanzen. Im Ernstfall soll es das Überleben der Menschen sichern. Doch der Klimawandel geht dort viel schneller.

Die Arche Noah der Pflanzen liegt an einem der kältesten und entlegensten Orte der Welt. Auf einer von schneidenden Winden umtosten Anhöhe, 130 Meter über dem Polarmeer auf der norwegischen Arktisinsel Spitzbergen, ragt ein bizarrer Zacken aus armiertem Beton aus dem Boden. Es ist der Eingang zu einem riesigen unterirdischen Tresor, in dem, tiefgekühlt bei minus 18 Grad Celsius, Saatgutproben von rund einer Million Nutzpflanzen lagern. Sie sollen die Ernährung und damit das Überleben der Menschheit im Falle großer Katastrophen ermöglichen.

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