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Donau

03.06.2019

Zwei weitere Leichen nach Schiffsunglück in Budapest gefunden

Bei einem Schiffsunglück in Budapest sind mindestens acht Menschen gestorben.
Bild: Laszlo Balogh/AP, dpa

Nach dem Schiffsunglück in Budapest sind zwei weitere Leichen gefunden worden. Wann kann das gesunkene Schiff für die Bergung vorbereitet werden?

Fünf Tage nach dem schweren Unglück auf der Donau mit mindestens neun Toten sind am Montag zwei weitere Leichen gefunden worden. Ein Toter wurde am Vormittag nahe der Ortschaft Harta, 100 Kilometer südlich von Budapest, aus dem Wasser gezogen und als Opfer der Schiffskatastrophe identifiziert. Die zweite Leiche bargen am selben Tag Taucher, als sie das Wrack des Unglücksschiffs unter der Budapester Margaretenbrücke untersuchten, bestätigten Behördensprecher. 

Budapest: Ausflugsschiff war mit Kreuzfahrtschiff zusammengestoßen

Zu dem Unglück in Budapest war es am letzten Mittwoch gekommen, als das kleine Ausflugsschiff "Hableany" ("Nixe") mit dem wesentlich größeren Flusskreuzfahrtschiff "Viking Sigyn" zusammenstieß. An Bord waren eine 33-köpfige Reisegruppe aus Südkorea und zwei ungarische Besatzungsmitglieder.

Die Leichen von sieben Südkoreanern wurden unmittelbar nach der Katastrophe aus der Donau geborgen. Sieben Südkoreaner konnten gerettet werden. 19 Menschen gelten als vermisst, für sie bestand am Montag so gut wie keine Hoffnung mehr. Der ukrainische Kapitän der "Viking Syring" war am letzten Wochenende verhaftet worden. Die ungarische Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn der Gefährdung der Schifffahrt mit massenhafter Todesfolge.

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Bisher konnte das gesunkene Schiff nicht geborgen werden

Ungarische und südkoreanische Einsatzkräfte setzten am Montag ihre Bemühungen fort, um zu dem in neun Meter Tiefe liegenden Wrack der "Hableany" vorzudringen. In dessen Innerem werden weitere Tote vermutet. 

Starke Strömungen in der Donau verhinderten bislang, dass Spezial- und Marinetaucher das gesunkene Schiff für die Bergung vorbereiten konnten. Am Montag fanden deshalb nur Tauchgänge zur Sondierung statt, erklärte der ungarische Einsatzleiter. (dpa)

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