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Bares für Rares: Experten und Händler - Aktuelle Woche, 5.2.24

ZDF

Das sind die Experten und Händler bei "Bares für Rares"

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    Horst Lichter hat großen Erfolg als Gastgeber der Show «Bares für Rares».
    Horst Lichter hat großen Erfolg als Gastgeber der Show «Bares für Rares». Foto: Rolf Vennenbernd, dpa

    "Bares für Rares" hat sich zu einem der erfolgreichsten Formate der deutschen Fernseh-Landschaft entwickelt. Schon seit mehr als einem halben Jahrzehnt werden im ZDF  jeden Werktag unter der Moderation von Horst Lichter mehr oder weniger wertvolle Antiquitäten und Kuriositäten verhökert.

    Wer sind die Händler und Experten der Show? Das erfahren Sie hier in unserer Übersicht.

    "Bares für Rares": Das sind die Experten und Expertinnen der ZDF-Trödelshow

    Albert Maier: Seit vielen Jahrzehnten beschäftigt sich der Ellwangener mit Hinterlassenschaften aus vorherigen Generationen. Dabei erkennt er sofort Fälschungen und Imitationen.

    Dr. Heide Rezepa-Zabel: Die Berlinerin hat Kunstgeschichte, Zeitgeschichte und Design des 20. Jahrhunderts in Hamburg und Berlin studiert. Sie leitet eine Handelsplattform und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin im "Museum der Dinge" in Berlin beschäftigt.

    Sven Deutschmanek: Er ist neben der Sendung vor allem als Berater tätig. Besonders mit Raritäten aus dem 20. Jahrhundert, wie Designklassiker oder Blechspielzeug, beschäftigt er sich. Deutschmanek hat Kfz-Mechatroniker gelernt und brachte sich alles über 18 Jahre hinweg selbst bei.

    Detlev Kümmel: Antiquitäten und Kampfsport begeistern Kümmel. Er eröffnete zwei Fitness-Studios, bestritt internationale Wettkämpfe - und eröffnete vor zwanzig Jahren schließlich eine Kunstgalerie.

    Wendela Horz: Die gelernte Goldschmiedin, geprüfte Gemmologin und Diamantgraduiererin ist Fachmitglied der "Deutschen Gemmologischen Gesellschaft" und hat seit über 28 Jahren Berufserfahrung als Juwelierin in der Schmuck- und Uhrenbranche.

    Colmar Schulte-Goltz: Der Essener hat Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Geschichte in Bochum studiert. Seit 25 Jahren arbeitet er in Galerien und im internationalen Kunsthandel. Nach Studienabschluss war Schulte-Goltz für verschiedene Museen und Universitäten tätig und führt seitdem zwei Galerien in Essen. Als Experte für Malerei und internationales Kunsthandwerk ist er weltweit im Kunstmarkt tätig.

    Dr. Friederike Werner: Sie ist seit 2019 Expertin für Gegenstände der Kunst und des Kunsthandwerks bei Bares für Rares. Die Wissenschaftlerin und Buchautorin studierte Kunstgeschichte, Ägyptologie und Klassische Archäologie. Fortlaufende kunsthistorische Forschungsprojekte sowie die Inventarisierung einer stattlichen Möbel- und Kunstsammlung in Privatbesitz begründen ihre breiten und fundierten Kenntnissen auf den unterschiedlichsten Gebieten der Kunst.

    Dr. Bianca Berding: Sie ist seit 2019 Mitglied im Expertenteam von Bares für Rares. Als Stipendiatin der Berliner Nachwuchsförderung an der Freien Universität Berlin wurde Bianca mit einer Dissertation über den "Kunsthandel in Berlin für moderne und angewandte Kunst 1897 – 1914" promoviert. Mehrere Jahre war sie auf den Kölner Kunstmessen "Art Cologne" und "Cologne Fine Art & Design" als Führerin und Beraterin von Sammlern tätig.

    Patrick Lessmann: Seit Juni 2023 gehört auch der Goldschmied-Meister zum Experten-Team von "Bares für Rares". Er ist 1995 in die Fußstapfen seines Vaters getreten und hat dessen Juweliergeschäft in Kaarst übernommen. Lessmann ist ausgebildeter Gemmologe und Diamanten-Gutachter, doch er ist nicht nur ein Fan von Glitzersteinen und edlem Metall - er liebt auch die Heavy-Metal-Musik. Seit seiner Teenager-Zeit spielt er in verschiedenen Band Gitarre.

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    "Bares für Rares": Die Händlerinnen und Händler der ZDF-Trödelshow im Überblick

    Walter Lehnertz: Seine Trödelhalle in Krekel in der Eifel fällt vor allem durch ihre schiere Größe auf. In seiner Jugend lernte er Pferdewirt, machte sich dann im Baugewerbe selbstständig und landete nach einem Bandscheibenvorfall schließlich beim Trödel. "Waldi" betreibt noch einen zweiten Laden mit hochwertigen Möbeln.

    Susanne Steiger: Die Schmuckexpertin besitzt zwei eigene Schmuckläden. Als gelernte Steuerfachwirtin kennt sie sich nicht nur mit Schmuck, sondern auch mit der betrieblichen Seite des Handels gut aus.

    Wolfgang Pauritsch: Im Allgäu führt er ein Kunst- und Auktionshaus. Pauritsch ist öffentlich bestellter Auktionator. Zu dem Beruf kam er aus Zufall: Als er als Wachmann in einem Auktionshaus angestellt war, wurde der Auktionator krank - und Pauritsch sprang ein.

    Fabian Kahl: Der Jüngste der Runde: Kahl wurde 1991 geboren. Seine Eltern, ebenfalls Antiquitätenhändler, zogen zur Jahrtausendwende ins thüringische Schloss Brandenstein. Zusammen mit seinem Vater leitet er zwei Antiquitätengeschäfte. Wie auch seine Eltern ist Kahl selbst Veganer.

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    Daniel Meyer: Münster ist Meyers Gebiet. Dort betreibt er einen Trödelladen und ein Auktionshaus. Zuvor studierte er Kunstgeschichte und freie Malerei.

    Elke Velten: Antik- und Brilliantschmuck ist das Feld der gebürtigen Kölnerin. Früher als Auktionatorin tätig, arbeitet sie bereits seit einiger Zeit als Händlerin. Ihr Geschäft hat sie in Bonn.

    Markus Wildhagen: Der gelernte Industriekaufmann interessierte sich schon früh für alte Möbel und besondere Fundstücke. 1993 machte er sich in Düsseldorf selbstständig - wo er heute auf 1300 Quadratmetern seine Antiquitäten verkauft.

    Dr. Elisabeth "Lisa" Nüdling: Die promovierte Kunsthistorikerin arbeitet als Schmuckhändlerin in Fulda, wo sie ihr Geschäft in zweiter Generation führt. Nüdling ist Gutachterin für Diamanten.

    Julian Schmitz-Avila: Hochwertige Möbel begeistern ihn besonders: Schmitz-Avila eignete sich sein Wissen über Raritäten von Kindesbeinen an - schon sein Vater ist Kunsthändler. Mittlerweile leitet er einen Ableger dessen Kunsthandels in Bamberg.

    Esther Ollick: Die Kölnerin ist nicht nur gelernte Raumausstatterin, sondern auch Vintage-Händlerin und beeindruckt mit ihrem Wissen für Gestaltung und Ästehtik. Laut eigenen Angaben findet sie besonders an Möbeln und Deko von 1900 bis 1970 große Begeisterung. Außerdem liebe sie es, alte Möbel in neuem Glanz erscheinen zu lassen.

    Jan Cizek: Der gebürtige Tscheche hat im Jahr 2013 seine Passion zum Beruf gemacht und seinen eigenen Laden in der Kölner City eröffnet. Auf 100 Quadratmetern bietet er Vintage Möbel, Industrie Design Objekte und alte Sportgeräte an. Das fachgerechte Aufarbeiten der "alten Schätze" gehört dabei zu seinen Lieblingsaufgaben.

    David Suppes: Der 30-jährige Wiesbadener arbeitet seit acht Jahren hauptberuflich als Kunst- und Antiquitätenhändler im Familienunternehmen. Darüber hinaus hat er ein abgeschlossenes Marketing & Media Management Studium und ist als Dozent an der Hochschule Fresenius tätig.

    Christian Vechtel: Bereits als Jugendlicher hat Vechtel auf Trödelmärkten mit Raritäten gehandelt und während seines Studiums der Kunstgeschichte im Auktionshandel gearbeitet. Er führt seit 2012 ein eigenes Auktionshaus in Münster und gehört seit 2018 zum Händlerteam von "Bares für Rares".

    Thorsden Schlößner: Der gebürtige Dürener hat sich schon immer für Geschichte und Kunst interessiert und machte als gelernter Einzelhandelskaufmann, Kunsthändler, Tischlermeister und Auktionator schließlich seine Leidenschaft zum Beruf. Seit 1997 ist er als selbstständiger Kunst- und Antiquitätenhändler tätig.

    Roman Runkel: Als gelernter Koch und Gastronom beschäftigt er sich seit seiner ersten Selbstständigkeit in 1985 mit alter Werbung ab der Jahrhundertwende – und hierbei insbesondere mit Emailleschildern. In seiner "Alten Brauerei im Kasbachtal" bei Linz am Rhein zeigt sich sein Faible für Nostalgie und seine Sammelleidenschaft. Er ist seit 2019 im Händlerteam der Show.

    Steffen "Steve" Mandel: Er gehört seit 2016 zum Händlerteam von Bares für Rares. Schon während seiner Studienzeit in Trier kam er über Flohmärkte zum Antikhandel. Seinen ersten Laden eröffnete er 1977 in Aachen. Der Antiquitätenhandel und auch seine künstlerisch-kreative Seite führten ihn in der Rolle als Musiker, Schauspieler, Regisseur und Dramaturg um den halben Globus.

    Friedrich Häusser: Schon als Schüler entdeckte der gebürtige Schwabe Antiquitäten und Kunst für sich. 1983 erfüllte er sich den Traum vom Antiquitätengeschäft und ist bis heute Inhaber von mehreren Läden, davon auch in Hamburg und in Quedlinburg. Seit 2015 ist er bei Bares für Rares dabei.

    Sarah Schreiber: Aufgrund ihrer antiquitätenbegeisterten Freiburger Familie, hat sie hat die Leidenschaft für alte Dinge schon in jungen Jahren entwickelt. Bereits mit 14 Jahren begann sie mit der Restauration alter Orientteppiche und sammelte kurze Zeit danach schon erste Erfahrungen als Händlerin im Kunsthandel der Familie. Sarah Schreiber war zehn Jahre im Auktionshaus Homm in Oberursel tätig, bis sie sich Ende 2021 in Niedernhausen als Auktionatorin selbstständig machte. Zu ihrem Spezialgebiet gehören Orientteppiche, orientalische Textilien, sowie Gemälde, Silber und Porzellan.

    Benjamin Leo Leo: Seit Mai 2023 gehört er zum Händlerteam von "Bares für Rares". In Köln, wohin es den gebürtigen Berliner 2006 verschlagen hatte, betreibt er seit 2017 in der Südstadt einen Vintage Store. Seine Liebe zu alten Möbeln, Kunst und Kuriositäten hat er erst nach einem Jurastudium und der Arbeit als Texter zum Beruf gemacht.

    Jos van Katwijk: Er ist 2022 zum Team der "Bares für Rares"-Händler gestoßen. Früher hatte er ein Sportcafé, später auch noch ein Restaurant. Durch den Besuch von Flohmärkten kam er zum Handeln mit Deko-Stücken und Möbeln. Seit 2008 betreibt er in den Niederlanden sein eigenes "Vintage Warehouse". Wenn ein Kauf ihn besonders freut, zückt er aus seinem Geldbeutel den für ihn typischen "Lucky Dollar".

    Anaisio Guedes: Die Kindheit des Brasilianers fand im Amazonas statt. Früh schon trug er das Händler-Gen in sich - damals noch mit dem Verkauf von Schokolade auf São Paulos Straßen. Weder mit Geld, noch mit Sprachkenntnissen ausgestattet, zog es den 19 Jahre alten Guedes schließlich nach Europa. Nachdem er binnen kurzer Zeit Deutsch und Französisch gelernt hatte, startete er 2015 eine eigene Kunstgalerie. Diese fand letztlich am Hamburger Flughafen seinen Platz und stellt bis heute die bislang einzige Kunstgalerie an einem Airport in Deutschland dar. (AZ)

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