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  3. Corona-Immunität: Warum stecken sich manche nicht mit Corona an?

Infektionsgefahr
30.09.2022

Corona-Immunität: Warum stecken sich manche Menschen nicht an?

Einige Personen haben noch kein Corona gehabt. Das kann unterschiedlichen Gründen liegen.
Foto: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

Nach über zweieinhalb Jahren Corona-Pandemie gibt es Menschen, die sich noch nicht mit dem Coronavirus angesteckt haben. Gibt es etwa eine Corona-Immunität?

Mehr als 500 Millionen dokumentierte Corona-Infektionen und über sechs Millionen Todesfälle infolge einer derartigen Infektion: Die Zahlen, welche die Johns Hopkins University zum Sommer 2022 rund um die Corona-Pandemie errechnet hatte, zeigen das Ausmaß des Coronavirus. Doch seit Beginn der Krankheitswelle Anfang 2020 gibt es auch zahlreiche Personen, die sich noch nie mit Covid-19 angesteckt haben. Teils trotz engen Kontakten zu Infizierten. Wie ist das möglich? Zunächst einmal ist Immunität sehr individuell und von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt. Zwei Studien geben darüber hinaus Aufschluss.

Corona-Studie: Manche Menschen sind resistent gegen Corona

Eine der wichtigsten Erkenntnisse einer dieser beiden Studien: Manche Menschen sind gegen das Coronavirus schlicht resistent. Das haben britische Forscher herausgefunden und in einer Studie in der Fachzeitschrift Nature erläutert, die im November 2021 erschien. Gewisse T-Zellen spielen dabei demnach eine Hauptrolle.

Bei diesen T-Zellen handelt es sich um weiße Blutkörperchen, die körperfremde Strukturen erkennen und das erworbene Immunsystem darstellen können. Bei der Untersuchung von 58 Klinikmitarbeitern kam das Forscherteam um Leo Swadling offenbar auf einen Zusammenhang von Corona-Infektionen und T-Zellen. Diese Klinikmitarbeiter bringen zwar ein hohes Infektionsrisiko mit, steckten sich aber dennoch nicht an. 20 der Personen wiesen ein erhöhtes Level von T-Zellen auf, bei 19 wurde von den Forschern ein Immunprotein namens IFI27 entdeckt.

Immunprotein IFI27 als wichtiges Indiz bei einer Corona-Infektion

Das Immunprotein IFI27 soll darauf hindeuten, dass die jeweilige Person bereits Kontakt mit dem Coronavirus hatte. Das wollen zumindest die britischen Forscher herausgefunden haben. Sie haben die Theorie, dass in einem solchen Fall eine Infektion erfolgte, allerdings durch eine Immunreaktion des Körpers abgebrochen wurde. Als einen möglichen Grund sehen die Forscher eine rasante Bekämpfung des Virus durch T-Zellen. So könne sich Covid-19 im Körper nicht oder kaum vermehren.

In der Folge entgingen die Probanden dadurch einer Corona-Infektion, da diese abgebrochen wurde. Allerdings könnten laut den Forschern die T-Zellen auch auf eine andere Corona-Ansteckung als Covid-19 hindeuten. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Erkältung handeln, die saisonal auftritt.

Video: SAT.1

Corona-Resistenz hängt mit T-Zellen zusammen

Im Januar 2022 erschien eine weitere Studie in Nature, die sich mit der spannenden Frage beschäftigt, warum manche Menschen gegen Corona immun zu sein scheinen. Forscher des Imperial College London bestätigten die Bedeutung der T-Zellen – und fanden außerdem eine Evidenz für die Wirksamkeit einer Kreuzimmunität. "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass kreuzreaktive Gedächtnis-T-Zellen Personen ohne vorherigen Kontakt mit SARS-CoV-2 vor einer solchen Infektion schützen", fassen die Wissenschaftler ihre Studie zusammen. Für diese hatten sie 52 Personen untersucht, die nachweislich Kontakt zum Coronavirus hatten, aber von denen sich nur die Hälfte infiziert hatten. Durch Blutproben kamen interessante Erkenntnisse heraus:

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"Unsere Studie liefert den bisher deutlichsten Beweis dafür, dass T-Zellen, die durch Erkältungs-Coronaviren hervorgerufen werden, eine schützende Funktion gegen eine SARS-CoV-2-Infektion besitzen", erklärte außerdem Ajit Lalvani, Seniorautor der Studie: "Diese T-Zellen bieten Schutz, indem sie Proteine im Inneren des Virus angreifen und nicht das Spike-Protein auf der Virusoberfläche." Bedeutet nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie: Wer sich noch nie an Corona angesteckt hat, der hat der Studie zufolge zu hoher Wahrscheinlichkeit ein hohes Level an kreuzreaktiven T-Zellen. Diese sorgen gleichzeitig dafür, dass das Risiko sinkt, einen schweren Verlauf zu erleiden. Die Erkenntnisse der Studie haben einen hohen Wert bei der Weiterentwicklung von Impfstoffen. Und sie zeigen: Wer sich noch nicht mit dem Coronavirus angesteckt hat, der hat wohl keine schlechten Chancen, dass das auch so bleibt.

Corona bekämpfen: Es kommt auch auf eine gesunde Lebensweise an

Neben erblich bedingten Voraussetzungen gibt es auch anderweitig Möglichkeiten, die Gefahr einer Corona-Ansteckung einzudämmen. Dazu gehört zum Beispiel das Vermeiden größerer Menschenmassen, das Nutzen eines Mund-Nase-Schutzes sowie die üblichen Vorgehensweisen, welche der Gesundheit zugute kommen. Sechs Tipps, die das Immunsystem wappnen – auch gegen Viruserkrankungen –, haben wir hier zusammengefasst.

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