Newsticker
Neuer Höchstwert: Inzidenz bei 528,2 – 34.145 Neuinfektionen und 30 Todesfälle
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Coronavirus: Omikron-Variante in Berlin bestätigt

Corona-Pandemie
02.12.2021

Omikron-Variante auch in Berlin nachgewiesen

Die Omikron-Variante des Coronavirus hat nun auch Berlin erreicht.
Foto: Marijan Murat, dpa (Symbolbild)

Die Omikron-Variante des Coronavirus verbreitet sich weiter. Nun gibt es auch in Berlin zwei bestätigte Omikron-Fälle sowie weitere Verdachtsfälle.

Nachdem in den vergangenen Tagen in einigen Bundesländern die neue Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen wurde, hat sie nun auch die deutsche Hauptstadt erreicht. Am Donnerstag wurden in Berlin zwei Infektionsfälle nachgewiesen. Das teilte die Senatsgesundheitsverwaltung über Twitter mit. Bei den Infizierten handle es sich um Rückkehrer aus Südafrika. Zudem gebe es in Berlin noch mindestens ein bis zwei weitere Omikron-Verdachtsfälle. Für diese liegt laut einem Sprecher jedoch noch keine abschließende Bestätigung vor. 

Berlin: Rückkehrer war doppelt geimpft

Bei einem der Rückkehrer lag schnell der Verdacht vor, dass es sich um die neue Variante handeln könnte. Der Mann kam am Montagmorgen aus Südafrika in Berlin an und begab sich umgehend in häusliche Isolation. Dort bekam der Mann erste Symptome. Ein PCR-Test am Mittwochabend bestätigte dann den Verdacht: Infektion mit von Sars-Cov-2, Omikron-Variante. Der Reiserückkehrer ist laut Medienberichten doppelt geimpft. Seine Symptome sind bisher nur leicht.

Omikron bereitet Forschern große Sorgen

Die Omikron-Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung „B.1.1.529“ war am 25. November erstmals aus Südafrika gemeldet worden. Inzwischen ist sie auch in Europa mehrfach nachgewiesen worden. In Deutschland wurde sie bereits in zahlreichen Bundesländern nachgewiesen, so etwa in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachen oder Nordrhein-Westfalen. Wie sehr die Variante schon in Deutschland zirkuliert, ist unklar. Oliver Keppler, Vorstand am Max von Pettenkofer-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München, sagte: "Einige Hundert Fälle können es in Deutschland vielleicht sein."

Video: AFP

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die neue Variante als „besorgniserregend“ ein, weil sie etwa 30 Mutationen auf dem Spike-Protein aufweist. So könnte die Gefahr bestehen, dass Omikron vom Immunsystem von Geimpften schlechter erkannt werden könnte. Außerdem könnte es sein, dass Omikron noch einmal deutlich ansteckender ist als zum Beispiel die Delta-Variante. Außerdem ist noch offen, wie schwer Menschen an Omikron erkranken können, die nicht geimpft sind.

Lesen Sie dazu auch
Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.