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  3. Coronavirus: So viele Erreger im Abwasser nachweisbar wie noch nie

Corona
15.12.2023

Coronavirus wütet in Deutschland: So viele Erreger im Abwasser nachweisbar wie noch nie

Im Abwasser lassen sich Corona-Spuren finden.
Foto: Ralf Hirschberger, dpa (Symbolbild)

In der Vorweihnachtszeit nehmen nicht nur die Erkältungszahlen zu. Der neue Höchststand der Coronaviruslast im Abwasser ist dennoch mit Vorsicht zu genießen.

Alles schnieft und hustet: Nicht nur Erkältungen machen derzeit wieder vermehrt die Runde, auch das Coronavirus beschäftigt das Land nach wie vor. Oft ist es gar nicht so einfach, die Symptome richtig zuzuordnen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) spricht derweil von einer "relativ hohen Zahl an COVID-19-Erkrankungen und den für die Jahreszeit typischen Erkältungen durch Rhinovirusinfektion". Weil keine Test- oder Meldepflicht besteht, wenn man sich mit Corona infiziert hat, sind aktuelle Fallzahlen und Inzidenzen allein nicht mehr ganz so aussagekräftig. Eine genauere Analyse des aktuellen Geschehens erlaubt der Blick ins Abwasser - und dieser zeigt: Dort tummeln sich so viele Erreger wie noch nie. Was das bedeutet, lesen Sie in diesem Text.

Coronavirus im Abwasser: Das ist der aktuelle Stand

Für die Risikobewertung im Wochenbericht des RKI spielt unter anderem das "Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung", kurz AMELAG, eine Rolle. Dort fließen aus insgesamt 123 Standorten, beispielsweise in Kläranlagen, Daten über die Viruslast von SARS-CoV-2 zusammen. Hieraus lässt sich demnach in gewisser Weise ablesen, wie sehr das Virus momentan verbreitet ist.

Übrigens: Sollten auch Sie sich mit Corona infiziert haben, gilt es trotz verstrichener Corona-Regeln nach wie vor in manchen Bereichen des Lebens einiges zu beachten - beispielsweise bei der Krankschreibung.

Video: dpa

Im AMELAG-Wochenbericht vom 6. Dezember liegen Daten von fast 70 Standorten vor, damit sind nicht ganz zehn Prozent der Bevölkerung abgedeckt. Daher weisen die Verantwortlichen darauf hin, dass der Anstieg der vergangenen Woche aufgrund der relativ wenigen Standorte, die in dieser Woche bisher Daten geliefert hatten, "mit Vorsicht" betrachtet werden müsse.

Seit Juni 2022 wird im Abwasser gemessen und der aktuelle Wert von derzeit etwas mehr als einer Million Genkopien des Coronavirus in einem Liter Abwasser stellt den absoluten Höhepunkt dar. Die bisherigen Höchststände lagen im Bereich von grob einer halben Million und waren Mitte Juli 2022, Mitte Oktober 2022, Ende Dezember 2022 sowie Anfang März 2023.

Coronavirus im Abwasser: Was bedeutet der Höchststand?

Dem Spiegel  berichtet Timo Greiner, der beim RKI für das AMELAG zuständig ist, dass die Werte auf eine beträchtliche Anzahl an infizierten Menschen hindeuten würden. Es handle sich, so teilte er auf X (vormals Twitter) mit, um "beeindruckende Werte". Auf Anfrage von Focus online ergänzt das RKI, dass es zudem möglich sei, dass aktuelle Virusvarianten zu einer höheren Virusausscheidung führen als frühere Varianten. Immer wieder tauchen neue Corona-Varianten auf, wie kürzlich etwa HV.1 oder die Sublinie von Pirola: JN.1.

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Dient die Abwasserüberwachung als Frühwarnsystem?

Das RKI geht auf diese Frage ein, lässt aber die Antwort etwas offen. Eine "frühere Erkennung der ansteigenden oder abfallenden Infektionsdynamik im Vergleich zu anderen Surveillancesystemen" sei unter anderem von Faktoren abhängig wie vorherrschenden Virusvarianten, Teststrategie und Meldeverzug. In jedem Fall aber müsse klar sein: Wie belastet das Gesundheitssystem ist oder wie schwer die Infektionen, lasse sich aus den Abwasserdaten nicht ableiten.

Übrigens: Eine neue Corona-Studie legt nahe, dass Nasendusche und Gurgeln vor einem schweren Verlauf schützen könnte. Klingen Symptome nicht nach der ersten Woche ab, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.