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Deutschland
20.06.2022

Zuwanderung sorgt für leichtes Wachstum der Bevölkerung

Die deutsche Bevölkerung hat 2021 leicht zugenommen. (Symbolbild)
Foto: Fabian Sommer, picture alliance/dpa

Die deutsche Bevölkerung im im Jahr 2021 wieder leicht gewachsen. Grund dafür ist die Zuwanderung aus dem Ausland.

Die Zuwanderung hat die Bevölkerung in Deutschland im vergangenen Jahr wieder leicht wachsen lassen. Zum Jahresende 2021 lebten gut 83,2 Millionen Menschen in Deutschland und damit 0,1 Prozent oder 82.000 mehr als zum Vorjahresende, wie das Statistische Bundesamt am Montag auf Grundlage der Bevölkerungsfortschreibung mittelte. Die Entwicklung sei vor allem auf einen Anstieg der Nettozuwanderung zurückzuführen, die im vergangenen Jahr nach vorläufigen Ergebnissen auf 317.000 Personen wuchs, nach 220.000 im Vorjahr. Damit habe die Nettozuwanderung wieder nahezu das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht (2019: 327.000).

Zugleich wurden in Deutschland 228.000 mehr Sterbefälle als Geburten gezählt. Der Überschuss der Sterbefälle stieg damit erneut – im Vorjahr waren noch 212.000 mehr Menschen gestorben als geboren worden. 

13,1 Prozent der Menschen in Deutschland haben einen ausländischen Pass

Zum Jahresende 2021 lebten 72,3 Millionen Menschen mit deutscher und 10,9 Millionen mit ausländischer Staatsbürgerschaft in Deutschland. Das waren 308.000 Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft mehr als im Vorjahr und zugleich 226.000 weniger Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft. Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung erhöhte sich somit im Vergleich zum Vorjahr von 12,7 auf 13,1 Prozent. (dpa)

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