Newsticker
FDP entscheidet über Ampel-Koalitionsgespräche
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. "e-Stroller": Neue Idee von Bosch: Ein Kinderwagen mit Elektro-Antrieb

"e-Stroller"
03.09.2019

Neue Idee von Bosch: Ein Kinderwagen mit Elektro-Antrieb

Bosch hat einen Kinderwagen mit Elektroantrieb entwickelt. 2020 soll der e-Stroller in Serie gehen.
Foto: Bosch

E-Bikes und E-Scooter fahren schon zuhauf durch die Gegend. Bald soll ein weiteres Gefährt mit Unterstützung eines Elektromotors unterwegs sein: ein Kinderwagen.

E-Bikes und E-Scooter ermöglichen es schon seit geraumer Zeit: Dank eines kleinen Motors lassen sich mit den Gefährten mühelos längere Strecken zurücklegen - was gerade bergauf sehr komfortabel ist.

Nun will Bosch ein weiteres Gefährt mit einem Elektromotor ausstatten: einen Kinderwagen. E-Stroller heißt das System dahinter. Bereits im kommenden Jahr soll es in Serie gehen. Der schwedische Nobel-Kinderwagenhersteller Emmaljunga will die Technik 2020 erstmals in einem seiner Modelle einsetzen. Die Energie, die im herausnehmbaren Akku gespeichert werden kann, soll für 15 Kilometer Fahrtstrecke reichen.

Brauchen Kinderwägen tatsächlich Unterstützung durch einen Motor?

Nun mag man sich fragen, was der Sinn und Zwecks des e-Strollers sein mag. Einen Kinderwagen zu schieben, ist ja nur in den seltensten Fällen wirklich anstrengend. Braucht es da tatsächlich Unterstützung durch einen Motor?

Bosch meint: Ja. Der Hersteller verweist dazu allerdings nicht nur auf den Komfort für die Eltern, sondern auch auf die Sicherheit für das Baby. Beim Schieben bergauf oder durch unwegsames Gelände unterstützt der Elektroantrieb. Bergab bremst die Technik den Kinderwagen, heißt es auf der Herstellerseite. Einen Griff oder Hebel, mit dem Eltern Gas geben können, wird es aber nicht geben. Die maximale Unterstützung durch den Motor wird per App am Smartphone eingestellt.

Feststellbremse schlägt bei Diebstahl Alarm

Zusätzliche Sicherheit soll eine automatische Feststellbremse bieten. Diese sorgt dafür, dass der Kinderwagen nicht versehentlich losrollt, wenn er einmal losgelassen oder auf abschüssigem Gelände abgestellt wird. Gleichzeitig dient sie auch als Alarmanlage. Wird der abgestellte e-Stroller unrechtmäßig bewegt, schlagen nicht nur Handy-App und der Kinderwagen selbst lautstark Alarm. Auch die automatische Feststellbremse wird dann aktiviert, damit der e-Stroller nicht einfach mitgenommen werden kann. (sli)

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier .

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.