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  3. Eisheilige 2023: Wann Datum?, Namen, Bauernregeln und Bedeutung fürs Wetter

Eisheilige
24.05.2022

Wann sind die Eisheiligen 2023?

Eisheilige: Bauenregeln sagen Hobby-Gärtnern Frost voraus. Aber wann sind die Eisheiligen? Hier finden Sie alle Infos rund um Datum, Namen, Bauernregeln und Bedeutung fürs Wetter.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Archiv)

Es gibt fünf Eisheilige, die mit Bauernregeln über das Wetter verbunden sind. Hier finden Sie alle Termine und dazugehörigen Informationen.

Jedes Jahr Mitte Mai ist es wieder so weit und die sogenannten Eisheiligen stehen in Deutschland an. Die Eisheiligen werden mit Bauernregeln zum Frost verbunden und gehen auf Erfahrungen und Wetterbeobachtung von hunderten von Jahren zurück.

Doch wann hat welcher Heilige seinen Tag? Und wie lauten die Bauernregeln? Wir beantworten diese Fragen und informieren Sie hier über Datum, Namen, Bauernregeln und Bedeutung der Eisheiligen fürs Wetter.

Namen: Wie heißen die Eisheiligen? Wie viele Eisheilige gibt es?

Insgesamt gibt es fünf verschiedene Eisheilige. Ihre Namen lauten Mammertus, Servatius, Pankratius, Bonifatius und Sophia.

Mammertus war im fünften Jahrhundert ein katholischer Bischof in Vienne in Frankreich. Ihm werden mehrere Wunder nachgesagt. Unter anderem soll er durch ein Gebet einen Großbrand gestoppt haben.

Bei Servatius gehen Experten davon aus, dass zwei historische Persönlichkeiten mit demselben Namen vermischt wurden. Hauptsächlich beruht er aber wohl auf dem ersten Bischof des heute belgischen Togeren. Laut Legende soll eine Erscheinung von Petrus diesem den Einfall der Hunnen vorhergesagt haben.

Pankratius war ein junger Märtyrer der frühen Kirche in Rom. Sein Name bedeutet "Der Alles Besiegende". Auch Bonifatius war ein Märtyrer im vierten Jahrhundert, der genau wie Pankratius für seinen Glauben hingerichtet wurde. Dasselbe gilt für die einzige Frau unter den Eisheiligen: Sophia von Rom, die ebenfalls unter dem Namen Kalte Sophie bekannt ist. Auch sie wurde für ihren christlichen Glauben verfolgt und getötet. Die heilige Sophia wird des Öfteren gegen Spätfröste angerufen und um für eine ertragreiche Ernte zu bitten.

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Datum: Wann sind die Eisheiligen 2023?

Für ihr Wirken und ihre Opfer haben diese fünf Heiligen Gedenktage, die jedes Jahr als Eisheilige Aufmerksamkeit bekommen. Das sind die Daten:

  • 11. Mai: Mamertus
  • 12. Mai: Pankratius
  • 13. Mai: Servatius
  • 14. Mai: Bonifatius
  • 15. Mai: Sophia (auch Kalte Sophie genannt)

Bei den Eisheiligen gibt es je nach Region jedoch diverse Unterschiede. So gelten in Norddeutschland beispielsweise nur Mamertus, Pankratius und Servatius als Eisheilige. Im Süden Deutschlands wiederum werden neben den besagten drei Heiligen auch Bonifatius und die Kalte Sophie mit dazu gezählt.

Eisheilige: Bauernregeln für das Wetter

Die Bauernregeln zu den Eisheiligen sind vor allem für Hobby-Gärtner relevant. Wobei beachtet werden sollte, dass die Regeln durch die Verschiebung vom julianischen auf den gregorianischen Kalender genau genommen erst zehn Tage später vom 21. bis zum 25. Mai angewendet werden sollten.

Laut Meteorologen gibt es rund um diese Tage tatsächlich oft Frost. Das schlägt sich dementsprechend auch in den zahlreichen Bauernregeln nieder. Das sind einige Beispiele dafür:

  • 11. Mai: Mamerz hat ein kaltes Herz.
  • 12. Mai: Wenn´s an Pankratius friert, so wird im Garten viel ruiniert.
  • 13. Mai: Servaz muss vorüber sein, willst vor Nachtfrost sicher sein.
  • 14. Mai: Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.
  • 15. Mai: Vor Nachtfrost bist Du sicher nicht - bis Sophie vorüber ist.

Bedeutung der Eisheiligen fürs Wetter

Während der Zeit der Eisheiligen Mitte Mai lassen sich immer wieder ungewöhnliche große Temperaturstürze und teilweise auch Spätfrost-Perioden registrieren. Das hängt damit zusammen, dass sich im Monat Mai besonders viele Hoch- und Tiefgebiete bilden, die schließlich über ganz Deutschland aufeinandertreffen und für starke Luftmassenwechsel sorgen, wodurch es wiederum zu Nachtfrost kommt.

Solche Frühlingsfröste sind besonders gefährlich für kälteempfindliche Pflanzen, die zu dieser Zeit bereits erste Austriebe haben und wegen der Frühlingssonne teilweise auch schon blühen. Vor allem an Obst- und Gemüsepflanzen können daher große Schäden entstehen. Aus diesem Grund sollte frostempfindliche Pflanzen im besten Fall immer erst Ende Mai ausgesät bzw. gepflanzt werden. Das Gleiche gilt auch für kälteanfällige Pflanzen, die im Inneren überwintert werden. Diese sollte man ebenfalls erst nach den Eisheiligen ins Freie und an einen eher schattigen und vor allem windgeschützen Ort stellen.