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Fernsehen
30.11.2022

Trauer um Christiane Hörbiger – die letzte Grande Dame des Films

Christiane Hörbiger mit Götz George in „Schtonk!“.
Foto: Oliver Berg, dpa

Christiane Hörbiger war eine der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspielerinnen. In "Schtonk" oder „Die Guldenburgs“ begeisterte sie die Fans. Jetzt ist sie gestorben.

Wer im deutschsprachigen Film der letzten Jahrzehnte an Eleganz und Grandezza denkt, dem fällt spontan ein Name ein: Christiane Hörbiger. Die gebürtige Wienerin ist so etwas wie das weibliche Pendant zu Mario Adorf gewesen. Hochgeachtet von Kritikern und geliebt von den Fans, war sie die vielleicht letzte Grande Dame des deutschen Films.

Am Mittwoch starb die Hörbiger, wie sie ehrfurchtsvoll genannt wurde, 84-jährig, in Wien, wie ein Freund der Familie und eine lange Mitarbeiterin von ihr bestätigten. Sie lebte in den letzten Jahren im Städtchen Baden in der Nähe der österreichischen Hauptstadt und war bis ins hohe Alter beruflich aktiv.

"30 Kniebeugen am Morgen": Hörbiger bliebt bis ins hohe Alter fit

Um leistungsfähig zu bleiben, hielt sie sich fit: Sie mache „30 Kniebeugen an jedem Morgen. Aber nicht gerne“, verriet Christiane Hörbiger zu ihrem 80. Geburtstag in einem Interview. Bewegung sei das eine. Die andere Komponente für eine schlanke Figur und einen gesunden Körper sei die Ernährung, sagte sie. „Meine Waage ist meine Chefin. Ich möchte auf jeden Fall mein Gewicht halten“, verriet die Schauspielerin. Sie war wohl gnadenlos diszipliniert, nicht nur als Frau, auch beruflich.

Hörbigers Leben war die Bühne und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr noch der Film. Wie sie den stilvollen Auftritt bis zuletzt in Perfektion beherrschte, war bemerkenswert. Allerdings vollzog sie im Laufe der Jahre eine durchaus bemerkenswerte optische Wandlung. Denn der silberblonde Filmstar der späten Jahre startete einst mit 17 Jahren als brünette Theater-Größe ihre Karriere und erblondete über die Jahre.

Video: ProSieben

Die Grimme-Preisträgerein Hörbiger kam aus einer Filmfamilie

Aber eigentlich war das nur Nebensache, denn Christiane Hörbiger verkörperte mehr als nur den äußeren Schein. Bei ihr kam es, wie es kommen musste. Denn die spätere Grimme-Preisträgerin stammte aus einer Filmfamilie, die vom Boulevard in den Rang des Schauspieladels erhoben wurde. Trotzdem oder gerade deswegen hatte sie es in ihren Anfangsjahren gar nicht so leicht, aus dem Schatten ihrer scheinbar übermächtigen Eltern herauszutreten. Christiane Hörbiger war die Tochter von Paula Wessely und Attila Hörbiger.

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Ihre Karriere lief stringent. Obwohl sie ihre Schauspielausbildung abbrach, gelang ihr schnell der Sprung ans Wiener Burgtheater. Und nach einem anfänglichen Verriss dort erarbeitete sie sich schnell einen Namen als ernst zu nehmende Künstlerin. Doch ihre wahre Berufung, sagten viele, habe sie vor der Kamera gefunden.

Ihr Durchbruch bei einem breiten Publikum gelang der Hörbiger in den 80er Jahren mit der beliebten Fernsehserie „Das Erbe der Guldenburgs“. Noch stärker drückte sie der Serie „Julia – Eine ungewöhnliche Frau“ ihren Stempel auf. Als Richterin fesselte sie fünf Staffeln lang ein Millionenpublikum. Auch als Göring-Nichte Freya von Hepp in Helmut Dietls preisgekrönter Kultsatire „Schtonk“ überzeugte sie. Es ist aber müßig, auch nur einen Bruchteil ihrer Rollen aufzählen. Es waren weit über 100.

Christine Hörbingers Privatleben war geprägt von Licht und Schatten. Die Hundeliebhaberin war zweimal verheiratet und hatte einen Sohn in zweiter Ehe. Ihr Lebensmensch war für die Schauspielerin der Regisseur und Autor Gerhard Tötschinger. Er starb 2016. Hörbiger selbst sagte damals: „Ich liebe das Leben, vor allem wenn die Sonne scheint, bin ich regelrecht high. Und das sage ich, obwohl das Leben nicht immer leicht für mich war.“

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