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Fußball-WM: Politische Gründe: Eckert Ayensa aus Bonn für Iran zur WM

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Politische Gründe: Eckert Ayensa aus Bonn für Iran zur WM

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    Dennis Eckert Ayensa (Archivbild)
    Dennis Eckert Ayensa (Archivbild) Foto: Daniel Löb/dpa

    Der frühere deutsche U19‑Nationalspieler Dennis Eckert Ayensa aus Bonn tritt für die iranische Nationalmannschaft bei der Fußball-WM an. Er rückt damit für den früheren Leverkusener Sardar Azmoun nach, der trotz seiner starken Leistungen aus politischen Gründen aus dem Aufgebot gestrichen wurde.

    Früher für Ingolstadt aktiv

    Wie das iranische Sportportal Varzesh3 berichtete, reist Eckert Ayensa am Montag in die Türkei und nimmt dort am iranischen WM-Trainingslager teil. Der 29‑Jährige soll bereits die Spielberechtigung der FIFA erhalten haben. Offiziell registriert ist er jedoch laut Varzesh3 unter dem neuen Namen Dennis Dargahi, dem Nachnamen seines iranischstämmigen Vaters.

    Der Stürmer hat einen deutschen Vater persischer Abstammung und eine spanische Mutter. Seine Tante ist die renommierte iranische Schauspielerin Anahita Dargahi. Eckert Ayensa spielte unter anderem für den spanischen Erstligisten Celta Vigo sowie für den FC Ingolstadt in der zweiten und dritten Liga. Seit 2024 steht er beim belgischen Club Standard Lüttich unter Vertrag.

    Kontroverse um früheren Bundesliga-Fußballer

    Der frühere Bundesliga-Fußballer Azmoun war im März aus dem WM-Kader gestrichen worden. Medienberichten zufolge soll ein Foto auf seiner Instagram-Seite, das ihn mit führenden Politikern der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zeigt, der Auslöser gewesen sein. Das wurde Azmoun als unpatriotisch ausgelegt. In den VAE befinden sich US-Militärstützpunkte, im Krieg mit den USA wurden die Emirate auch immer wieder Ziel von iranischen Angriffen.

    Azmoun war 2024 von Bayer Leverkusen nach Dubai gewechselt. In den vergangenen Jahren hatte er wiederholt Kritik am islamischen System im Iran geäußert. Beobachter vermuten daher, dass diese Kritik der eigentliche Grund für die Maßnahmen sei und das Foto lediglich als Vorwand diene.

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