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Gastronomie
19.11.2023

TV-Koch Frank Rosin befürchtet Gastronomiesterben wegen Mehrwertsteuer

"Es ist wirklich zum Weinen", sagt Koch Frank Rosin.
Foto: Caroline Seidel, dpa

Wegen der wieder ansteigenden Mehrwertsteuer in der Gastronomie sind höhere Preise wohl nur eine Frage der Zeit. Sternekoch Frank Rosin schildert die Stimmung in der Branche.

Fernsehkoch und Unternehmer Frank Rosin verspürt große Existenzängste in der Gastronomie angesichts der wieder steigenden Mehrwertsteuer auf Speisen. "Es ist wirklich zum Weinen", sagte Rosin am Wochenende der Deutschen Presse-Agentur. Bei vielen seiner Kollegen und Gastronomie-Freunde gehe das Stimmungsbarometer trotz aller Leidenschaft für den Beruf gerade gegen null.

Die vergangenen Jahre seien für die Gastronomie mit umfangreichen Einschränkungen in der Corona-Pandemie wie den Lockdowns die härtesten überhaupt gewesen. Die Branche befinde sich gerade in einer Erholungsphase, "wo man wieder Mut fasst und vielleicht wieder gewisse Ziele vor Augen hat", in der viele Gastronomen versuchten, ihren Betrieb zu restrukturieren oder neu aufzubauen.

Rosin befürchtet Gastronomiesterben

"Und dann kriegt man gleichzeitig einen Knüppel in die Beine gekloppt und sagt nein, nein, das ist nicht möglich, denn mit dem Geld müssen wir hier und da letztendlich andere Dinge finanzieren, die uns vielleicht wichtiger sind", kritisierte er. Die Anfang 2024 von 7 auf 19 Prozent steigende Mehrwertsteuer au Speisen in der Gastronomie sei eine "absolute Katastrophe" und ein "Vertrauensbruch".

Rosin befürchtet ein Gastronomiesterben, das es zu verhindern gelte. Er verweist darauf, dass die Betriebe bei den großen Kostenblöcken Personal und Wareneinkauf ohnehin schon mit kräftigen Steigerungen konfrontiert seien. Wenn nun auch noch die Mehrwertsteuer kräftig steige, sei das für etliche Gastronomen nicht mehr darstellbar, denn der Bürger müsse sich die Speisen auch noch leisten können.

Steigende Mehrwertsteuer sei "Milchmädchenrechnung"

"Und ich komme mir langsam vor, vor wie bei "Rosins Restaurants", wo auch der Kfz-Mechaniker manchmal Gastronom werden möchte. Und so komme ich mir bei den Politiken vor, dass sie wirklich völlig berufs- und realitätsfremd die Möglichkeit haben, irgendwelche Entscheidungen zu treffen, die sie gar nicht treffen können", kritisierte er. In seiner Fernsehshow "Rosins Restaurants" hilft der Promikoch Gastronomen in Not.

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Die steigende Mehrwertsteuer sei eine "Milchmädchenrechnung", sagte Rosin: Bei einem Gastronomiesterben fielen Steuereinnahmen auf der anderen Seite aus.

Die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie war während der Pandemie von 19 auf 7 Prozent reduziert worden - ursprünglich befristet bis Ende 2022. Angesichts einer drohenden Energiekrise war die Regelung im Oktober 2022 bis Ende 2023 verlängert worden. Ausgenommen davon wurden erneut Getränke. Die Ampel-Koalition im Bund hat sich darauf verständigt, dass die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie zu Jahresbeginn 2024 wieder auf 19 Prozent ansteigt. (dpa)

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20.11.2023

Auch in anderen Bereichen des Wirtschaftslebens, die keine Umsatzsteuervergünstigung währen Corona erhalten haben, sind die Kosten gestiegen. Die Gastronomie wurde mit umfassenden und großzügigen Unterstützungsmaßnahmen während Corona unterstützt. Bei der Senkung der Umsatzsteuer habe ich es nicht erlebt, dass die Gastronomiepreise gesunken, sondern trotzdem - stellenweise massiv - erhöht werden. Es gibt ja auch die Möglichkeit, die Portionsgröße dementsprechend anzupassen. Und letztlich ist es so, dass in einem gesunden Wirtschaftsleben halt auch nur Unternehmen überleben, die sich den wirtschaftlichen Erfordernissen anpassen. Unternehmen, die das nicht können, werden vom Markt verschwinden - neue Unternehmen (auch gastronomischie Betriebe) werden sich den geänderten Bedingungen (z. B. erhöhte Umsatzsteuer) werden in den Markt eintreten. So funktioniert nun einmal Marktwirtschaft. Das unser Umsatzsteuersystem mit seinen 100.000 Regelungen generell ein Murks ist, steht auf einem anderen Blatt. sicherlich wäre es sinnvoller, einen einheitlichen Umsatzsteuersatz von z. B. 12 % ausnahmslos auf alle Waren und Dienstleistungen einzuführen. Es versteht doch keiner, dass eine Fischsemmel im Bierzelt oder Restaurant mit 19 % besteuert wird, während die Fischsemmel am Fischwagenstand zum "auf der Hand" essen mit nur 7 % versteuert wird. Und da gibt es tausende solcher unverständlicher Ungereimtheiten und Unsinnigkeiten.

19.11.2023

Während Corona hat die Gastronomie außer der Senkung der Mehrwertsteuer auch noch andere Hilfen erhalten, trotzdem stiegen die Preise seit Januar 2021 um ca. 20%. Selbst wenn man die erhöhten Energiekosten und die Preissteigerung beim Einkauf in Betracht zieht ist das nicht wenig, da hat der Gast nichts von einer Senkung der Mehrwertsteuer mitbekommen.

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Konjunkturindikatoren/Preismonitor/_Grafik/_Interaktiv/gastronomie.html