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Hitzewarnung in den USA: Über 160 Millionen Menschen betroffen

USA

Mehr als 160 Millionen Menschen in den USA von Hitzewarnung betroffen

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    Rund die Hälfte der Bevölkerung der USA ist aktuell von einer Hitzewarnung betroffen.
    Rund die Hälfte der Bevölkerung der USA ist aktuell von einer Hitzewarnung betroffen. Foto: Richard Ellis/ZUMA Press Wire, dpa

    Die Bevölkerung der USA leiden seit Wochen unter außergewöhnlich hohen Temperaturen. Aktuell sind mehr als 160 Millionen Menschen, also rund die Hälfte der Bevölkerung des Landes, von einer Hitzewarnung betroffen. Laut dem Wetterdienst NWS seien die Temperaturen für alle ohne Möglichkeit zum Abkühlen „extrem gefährlich“. Vor allem im Westen der USA soll die Hitze voraussichtlich noch die ganze Woche anhalten.

    Die Behörden riefen für den Bundesstaat Oregon im Nordwesten des Landes teilweise die höchste Hitzestufe aus. Auch die Atlantikküste von Florida im Süden bis New York und Boston im Norden erlebt seit Tagen ununterbrochen heißes Wetter. Teile der USA haben auch schon in den vergangenen Tagen unter den hohen Temperaturen gelitten. Im Las Vegas wurden am Sonntag 48,9 Grad gemessen – die höchste jemals registrierte Temperatur.

    Hitzewarnung in den USA: Bereits mehrere Todesopfer

    Die Hitze forderte bereits mehrere Tote. Seit Freitag wurden im Bundesstaat Oregon laut örtlichen Medien mindestens vier mutmaßlich hitzebedingte Todesfälle gezählt. In Arkansas kam ein Kind in einem Auto ums Leben. Die Eltern haben laut Polizei noch weitere Kinder trotz der Hitze in einem Auto auf einem Parkplatz zurückgelassen. Nun sollen sie sich wegen Mordes verantworten.

    Im Death Valley kam am Samstag ein Motorradfahrer ums Leben. Bei Spitzentemperaturen um die 53 Grad überhitzte eine Gruppe von Bikern derart, dass einer von ihnen noch vor Ort für tot erklärt wurde. Mehrere andere Teilnehmer der Gruppe wurden in ein Krankenhaus in Las Vegas gebracht.

    Hitze verursacht Waldbrände in den USA

    Die hohen Temperaturen führten in Kalifornien zu zahlreichen Waldbränden. In der Gegend um Santa Barbara verbrannten fast 11.000 Hektar Land. Das Feuer bedrohte auch die Neverland-Ranch, die lange Zeit Michael Jackson gehörte.

    Hitzewellen in den USA sind keine Seltenheit

    Gerade in Arizona, Nevada, Texas und Florida sind Hitzewellen keine Seltenheit. Doch Forscher sehen die Klimakrise als treibenden Faktor für die immer neuen Hitzerekorde der vergangenen Jahre. Die ausgestoßenen Treibhausgase sorgten dabei für immer intensiveres und häufigeres Extremwetter.

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