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Warum Ostern besser als Weihnachten ist

Kommentar Von Christof Paulus
30.03.2024

Kinder freuen sich wochenlang auf Weihnachten, Weihnachtsmärkte, Adventskalender und Filme stimmen auf das Fest ein. Um Ostern ist der Trubel kleiner. Zu Unrecht – aber auch zum Glück.

Hach, Weihnachten: Das Fest der Liebe, die strahlenden Kinderaugen, Friede auf Erden. "The Most Wonderful Time Of The Year" eben, die schönste Zeit des Jahres, wie Andy Williams einst sang. Dass Ostern eigentlich das höchste Fest des Christentums ist? Nicht so wichtig. Weihnachten versetzt die ganze Welt – zumindest die christliche – in Ausnahmezustand. Das ist ja ganz nett. Bei Licht betrachtet aber noch ein Grund mehr, Ostern viel besser zu finden.

Denn eigentlich ist das eh klar: Selbst heuer, wenn Ostern Ende März und damit besonders früh ist, hat es schönstes Frühlingswetter für uns mitgebracht, bis zu 20 Grad Celsius ist es warm, der ein oder andere Regentropfen wird zu verschmerzen sein. Die Natur fängt zu blühen an, nach der Zeitumstellung am Ostersonntag werden die Abende länger, mancher denkt vielleicht sogar schon an Sommer. 

Ostern bietet auch Erholung und Feststimmung

Aber Schnee und erleuchtete Häuser an Weihnachten sind doch auch schön, wird mancher jetzt vielleicht einwenden. In der Theorie stimmt das auch. In der Praxis sind weiße Weihnachten etwa so häufig wie eine totale Sonnenfinsternis. Dafür liegen an Heiligabend bei vielen die Nerven blank, nach wochenlangem Geschenke-Shoppingmarathon und Weihnachtslieder-Dauerschleifen macht sich der Adventsstress bemerkbar, kein Wunder, dass es in vielen Familien an Weihnachten kracht. Aber stopp, eigentlich soll dieser Text gar nicht Weihnachten zerlegen. Er soll Ostern preisen.

Denn natürlich ist es Seelenbalsam, Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem am nächsten stehen. Und ist es nicht schön, einfach ein paar Eier zu kaufen, wahlweise auch aus Schokolade, sie in ein Nest zu packen und schon das perfekte Geschenk zu haben? Musikalisch hört man das, was man eh am liebsten mag, ganz ohne saisonale Zwänge. Im Fernsehen laufen Filmklassiker, aber keine Blödeleien und Schmonzetten, sondern wahre Epen wie "Ben Hur". Sportfans schauen die Bundesliga, DEL-Play-offs oder eines des großen Radrennen. Zeit dafür ist reichlich. Denn das Osterwochenende bietet vier freie Tage am Stück, jedes Jahr, zuverlässig – sofern man keinen Feiertagsdienst hat. An der Stelle übrigens schöne Grüße aus der Redaktion.

Und da merkt man es dann: Ostern lieben Lernen ist ein Stück Erwachsenwerden. Während einen im Advent eine ganze Vorfreuden-Maschinerie auf Weihnachten einstimmt und Kinder monatelang nur an ihre Geschenke denken können, ist Ostern einfach da. Ohne große Erwartungen, ohne Versprechen, die gebrochen werden können, mit echter Gelegenheit zum Durchschnaufen. Ein bisschen so wie Auferstehen eben.

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30.03.2024

... dieser Bericht kann nahezu problemfrei als "gottlos" betitelt werden - dann, lieber Herr Paulus, schreiben Sie doch bitte besser über Spielplätze, Fuß-/Radwege, oder das Sozialverhalten von Pflastersteinen, bei Frühlingsregen in der Maxstraße - unfassbar !

30.03.2024

Man muss nicht dem anhängen, was Weihnachten und Ostern
für gläubige Menschen bedeuten . . . .

. . . . . . .aber man möge dann bitte auch nicht solch seichte,
ungeeignete Kommentare von sich geben, sondern dem Rat-
schlag von Tomm S. folgen

Da musste wohl mit aller Gewalt ein Tätigkeitsnachweis aus
der Digitalredaktion geliefert werden . . . .

31.03.2024

lieber herr tomm s., (und die anderen herren weiter unten ebenso),
Ihnen ist vielleicht entgangen, dass in ganz deutschland seit letztem jahr mehr nichtchristen/atheisten/agnostiker als christen leben? (liebe frauen, denkt Euch bitte das "-innen" dazu, ich mag bei meiner argumentation nicht wieder auf das gendern reduziert werden: ich sehe Eure bedeutung sehr wohl!).
fakt ist halt: die beiden C-kirchen beanspruchen leider immer noch, dass sich die gesellschaft nach ihnen und ihren reglementierungen zu richten haben - sollten.
musik- und tanzverbote, C-rituale - whatever you want! macht das bitte gerne - aber lasst die mehrheit der bevölkerung damit in frieden.
ich genieße auch alle festtage (die ja alle auf sehr "heidnische!" bräuche zurückgehen), da sie das jahr strukturieren und familien zusammenführen - aber hört endlich auf, die gesamtgesellschaft bevormunden zu wollen.
danke an herrn christof paulus!

31.03.2024

>>fakt ist halt: die beiden C-kirchen beanspruchen leider immer noch, dass sich die gesellschaft nach ihnen und ihren reglementierungen zu richten haben - sollten.
musik- und tanzverbote, C-rituale - whatever you want! macht das bitte gerne - aber lasst die mehrheit der bevölkerung damit in frieden.<<

Ist doch kein Problem, Renate R. Wenn Sie mit Religion nichts am Hut haben, dann müssen Sie an Sonn- und Feiertagen auch nicht mehr zuhause bleiben und dürfen statt dessen Ihrer Arbeit nachgehen. Einen Christen stört es dann auch nicht, wenn Sie nach einem Arbeitstag dann am Abend noch tanzen gehen wollen. Denn Sie stimmen mir doch sicher zu, dass man schlecht die Vorteile einer Regelung im Sinne der Christen in Anspruch nehmen kann, aber die Nachteile (?) will man nicht akzeptieren. Das Jahr hat 365 Tage, dieses Jahr sogar 366 Tage, wenn dann an maximal 5 Tagen nicht getanzt werden kann, dann geht die Welt doch nicht unter!

31.03.2024

@Walter K
Genau so ist es. Guter Beitrag!

01.04.2024

Wie schon oben ausgeführt.
„ . . . . ein Tätigkeitsnachweis der Digitalredaktion . . . .“

. . .,. . . . der, wie nachträglich aufgefallen, in, wie ich
meine, journalistischer wie sonstiger Unsensibilität
mit dem Schlusssatz endet:

„Ein bisschen so wie Auferstehen eben“



30.03.2024

Eine doch etwas befremdliche Einstellung zu Ostern und Weihnachten

30.03.2024

Ernsthaft, Herr Paulus? Sind Kategorien wie "Besser" für Sie nützlich um einen Vergleich von Ostern und Weihnachten zu bewerten?! (edit/mod/NUB 7.3)

01.04.2024

"...dann müssen Sie an Sonn- und Feiertagen auch nicht mehr zuhause bleiben und dürfen statt dessen Ihrer Arbeit nachgehen."

wo besteht hier der zusammenhang? weder sonn- noch feiertage sind christliche erfindungen, sie wurden nur dahingehend uminterpretiert. der "tag des herrn" heißt so, weil gott am siebten tag geruht hat? ich sehe ihn direkt vor mir, wie er auf dem sofa liegt. ostern ist der tag der auferstehung christi? schon in weit vorchristlicher zeit wurden in ägypten, syrien, aber auch in europa (kelten, germanen...) feste zu ehren verschiedener frühlingsgottheiten abgehalten (20. oder 21. märz), z.b. für die göttin ostara... so viel zu ostern.

01.04.2024

>>weder sonn- noch feiertage sind christliche erfindungen<<

Sie können sich winden wie Sie wollen, hier im Land lebt auch eine sehr große Anzahl von Muslimen. Auch die haben ihre Feiertage, ebenso wie die Juden. Nur sind diese Feiertage keine gesetzlichen Feiertage, somit auch kein Anspruch auf Arbeitsruhe oder Feiertagszuschlag. Für Sie gäbe es nur drei Feiertage im Jahr, an denen Sie zuhause bleiben dürfen und trotzdem Lohn bekommen: Der 1. Januar als Neujahrstag, der 1. Mai als Tag der Arbeit und der 3. Oktober als Tag der deutschen Einheit. Alle anderen Feiertage sind christliche Feiertage, auch wenn Ihnen das nicht passt. Wer hier mit der Steinzeit daher kommt, dem sei gesagt, dass es damals keine Feiertage gab, keine 35 Stundenwoche oder ähnliche Dinge. Die Leute "durften" sieben Tage in der Woche von morgens bis abends arbeiten, die Allüren ihrer Dienstherren erdulden und starben oft schon in jungen Jahren wegen Unterernährung.