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Leichtathletik: Olympiasiegerin Semenya will Verbandspräsidentin werden

Leichtathletik

Olympiasiegerin Semenya will Verbandspräsidentin werden

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    Semenya streitet seit Jahren mit dem Verband.
    Semenya streitet seit Jahren mit dem Verband. Foto: Michael Kappeler/dpa

    Die zweimalige Olympiasiegerin Caster Semenya will Präsidentin des Leichtathletik-Weltverbandes werden. «Ich arbeite an meiner Kandidatur für die Präsidentschaft, ich fordere gern Leute heraus, die sich nicht um die Rechte von Athleten kümmern», sagte die 33-Jährige der ARD.

    Die einstmals beste 800-Meter-Läuferin der Welt kämpft seit Jahren gegen die Testosteron-Regeln des Weltverbandes. Mit Medikamenten sollte die Südafrikanerin ihren hohen natürlichen Testosteronspiegel unter einen bestimmten Schwellenwert senken, damit sie über 800 Meter startberechtigt ist. Der Rechtsstreit darüber hatte für großes Aufsehen gesorgt.

    Amtszeit von Coe endet 2027

    Semenya sagte, dass es ihr bei der Kandidatur nicht um sie selbst gehe. «Ich verstehe die Bedeutung des Sports. Ich verstehe, dass ich die Sportler an die erste Stelle setzen muss», sagte sie. «Es sollte darum gehen, den Athleten zu dienen. Es sollte darum gehen, sie zu schützen. Es sollte darum gehen, dafür zu sorgen, dass alle Sportler gleich behandelt werden.»

    Sie sei überzeugt, dass sie genügend Unterstützung bekommen könne, sagte die Läuferin. Die dritte und letzte Amtszeit des Briten Sebastian Coe als Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes endet 2027.

    Präsident des Weltverbandes: Sebastian Coe.
    Präsident des Weltverbandes: Sebastian Coe. Foto: Michael Kappeler/dpa
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