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Meteor-Strom
22.04.2022

Lyriden 2022: Wann sind die Sternschnuppen zu sehen?

Lyriden 2022: Hier kommen für Sie alle Infos zu diesen besonderen Sternschnuppen. Wie steht es mit dem Datum und dem Maximum der Sichtbarkeit? Unser Foto zeigt Lyriden über der Ostsee.
Foto: Daniel Reinhardt, dpa (Archivbild)

Lyriden 2022: Jahr für Jahr ein faszinierendes Phänomen am Himmel. Hier erfahren Sie alles über diese besonderen Sternschnuppen - wie steht es mit dem Datum und dem Maximum der Sichtbarkeit?

Lyriden sind ein regelmäßig im Frühling auftretender Schwarm von Sternschnuppen, der auch "April-Lyriden" genannt wird. Warum wohl? Okay, Sie haben es erraten. Aber da steckt noch mehr dahinter. Die Lyriden waren schon Jahrhunderte vor Christus bekannt. Ihr Name leitet sich vom Sternbild "Lyra" (deutsch "Leier") ab, das seine Bezeichnung wiederum dem uralten Zupfinstrument verdankt.

Die erste schriftlich registrierte Beobachtung der Lyriden stammt aus dem chinesischen Geschichtswerk Zuozhuan - das war bereits 687 vor unserer Zeitrechnung. Einheimische Beobachter berichteten, dass sich "Sterne wie Regen vom Himmel" ergossen.

Lyriden 2022: Zu welchem Datum erscheinen sie?

Die April-Lyriden zeichnen sich normalerweise durch ihre gute Sichtbarkeit aus. Man kann sie vom 14. April bis 30. April beobachten, wobei im Jahr 2022 mit einem Maximum und der besten Sichtbarkeit in der Nacht vom 22. auf den 23. April zu rechnen ist.

Video: wetter.com

Maximum bei den Lyriden 2022

Die maximale Zahl  der besonders schnell fliegenden Lyriden liegt am 22. April bei ungefähr 18 Meteoren pro Stunde (ZHR = Zenithal Hourly Rate). Diese Zahl bestimmt, wieviele Lyriden eine Person unter standardisierten Bedingungen beobachten kann. Sie wird allerdings in Mitteleuropa nur in Ausnahmefällen erreicht. Immerhin gibt es solche Abweichungen in unregelmäßigen Abständen - 1982 beispielsweise gab es eine Aktivitätserhöhung auf 90, für wenige Minuten sogar 180 bis 300 ZHR.

Wann und wo ist die beste Sichtbarkeit der Lyriden 2022?

Die beste Beobachtungszeit ergibt sich am Morgenhimmel, also die Spanne kurz vor der morgendlichen Dämmerung. Vereinzelte Sternschnuppen können aber in unseren Breiten auch schon ab Mitternacht gesichtet werden. Das hängt damit zusammen, dass der Radiant der Lyriden  - also der Punkt, an dem die Meteorschauer ihren scheinbaren Anfang nehmen - zu dieser Zeit bereits weit über dem Horizont steht.

In Deutschland ist die Sichtbarkeit der Lyriden recht gut - optimale Wetterbedingungen natürlich vorausgesetzt. Sie lassen sich im Übrigen auf der gesamten Nordhalbkugel sowie in den mittleren Breiten der Südhalbkugel beoachten.

Lyriden 2022: Was sind eigentlich Sternschnuppen?

Die Sternschnuppen der Lyriden sind bemerkenswert schnell. Sie tauchen mit ungefähr 50 Kilometern pro Sekunde (das entspricht etwa 180.000 km/h) in die Atmosphäre der Erde ein und verglühen dabei.

Sternschnuppen treten im gesamten Jahresverlauf auf. Wenn sie sich an bestimmten Tagen oder in bestimmten Zeiträumen häufen, spricht man von Meteorschauern, Meteorströmen oder eben auch Sternschuppenschwärmen. Das Phänomen kommt zustande, sobald sich die Erde auf ihrer Bahn einer Kometenbahn nähert. In der Regel handelt es sich bei Sternschnuppen um Staubpartikel zerfallender Kometen. Diese Himmelskörper verlieren einen Teil ihrer Masse, sobald sie der Sonne zu nahe kommen. Gase, Staub und andere Partikel verteilen sich dann über die gesamte Bahn des Kometen. Die Lyriden tauchen schon seit Jahrtausenden immer zur gleichen Zeit an derselben Stelle auf - dort, wo die Erde deren Bahn aus Materie kreuzt.