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E-Scooter
31.08.2023

Paris verbannt alle E-Scooter: Adieu, Elektroroller!

In Paris werden die mittlerweile in vielen Städten eingezogenen E-Scooter nun verboten.
Foto: B. Pedersen, dpa (Symbol)

In Paris gibt es nun keine E-Scooter zum Ausleihen mehr – so wollte es eine Mehrheit der Stadtbevölkerung. Doch die Alternative hat auch ihre Macken.

„Liebes Paris, wir verlassen dich bald. Aber unsere gemeinsamen Momente bleiben für immer in unseren Herzen eingraviert.“ Die Nachricht, die der Fahrrad- und Rollervermieter Lime in Form eines Aufklebers auf einigen der noch verbliebenen E-Scooter in der französischen Hauptstadt hinterlassen hat, klingt ein wenig rührselig. Aber sie zeugt vor allem von großem Bedauern. Das US-Unternehmen sowie die beiden anderen in Paris aktiven Betreiber, Dott und Tier Mobility, müssen bis Freitag alle elektrischen Mietroller aus der Stadt entfernen. Insgesamt parkten dort bis zu 15.000 Exemplare, doch seit Wochen werden es täglich ein paar hundert oder tausend weniger. Sie sollen nun in anderen Städten in Frankreich, Europa oder auch Israel zum Einsatz kommen, darunter auch in Berlin.

Paris als Vorreiter bei Einführung und Verbot von Elektrorollern

Galt Paris im Juni 2018 als Vorreiter beim Einsatz von Elektrorollern zum Ausleihen, so wird es nun zur ersten großen Hauptstadt, die diesen wieder den Rücken kehrt. Privat gekaufte Gefährte bleiben erlaubt. Die Entscheidung haben die Pariser Bürgerinnen und Bürger, die auf Wahllisten eingetragen sind, bei einer Befragung im April getroffen. 89 Prozent sprachen sich damals für ein Verbot der schnellen Flitzer aus, deren Fahrerinnen und Fahrer immer wieder Passanten den Weg abschnitten, rote Ampeln nonchalant überfuhren und manchmal auch Unfälle provozierten. Im vergangenen Jahr kam es dabei zu 459 Verletzten. Drei Menschen starben sogar.

Video: AFP

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo sprach nach der Befragung von einem „schönen demokratischen Erfolg für unsere Stadt“. Allerdings beteiligten sich daran nur rund 103.000 Personen, gut sieben Prozent aller Wahlberechtigten. Kritiker monierten, dass es sich um keine Online-Abstimmung handelte und überwiegend ältere Menschen in die Wahllokale gingen – wohingegen 35 Prozent der 400.000 regelmäßigen Nutzer Studien zufolge zwischen 18 und 24 Jahren alt sind. Minderjährigen war der Zugang schon zuvor verboten worden. Mehrmals hatte die Stadtverwaltung versucht, den Gebrauch der Geräte zu regulieren. Sie begrenzte die Zahl der Anbieter und veranlasste, die Geschwindigkeit in 700 Zonen der Stadt automatisch auf zehn Stundenkilometer zu drosseln. 

Auch verpflichteten sich die Betreiber dazu, Nutzer, die wiederholt gegen die Straßenverkehrsordnung verstießen oder die Gefährte achtlos auf Bürgersteigen und Radwegen ablegten, zu sperren. Doch Hidalgo, ursprünglich eine Fürsprecherin der CO₂-armen Fortbewegungsmittel, die die überfüllten Straßen und den ÖPNV entlasten sollten, sah sie zunehmend als Ärgernis. Sie hatte für das „Non“ bei der Abstimmung geworben.

Künftig sollen mehr Räder und neue Probleme auf den Straßen

Die 15.000 freien Parkplätze werden künftig überwiegend für Räder zur Verfügung stehen, sagte David Belliard, stellvertretender Bürgermeister mit dem Zuständigkeitsbereich Mobilität: „Wir setzen auf ein größeres Angebot von Fahrrädern, vor allem auch anlässlich der Olympischen Spiele im nächsten Jahr.“

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Während Lime bereits über 10.000 E-Bikes zum Leihen in Paris verfügt, wollen Dott und Tier Mobility ihre jeweiligen Flotten von 5000 Gefährten vergrößern. Doch eine Studie zeigt, dass nur 13 Prozent der Nutzer von E-Scootern auf Räder umsteigen wollen, die mehr körperlichen Einsatz erfordern – und noch deutlich mehr Unfälle provozieren. Julien Chamussy, Chef des Unternehmens Fluctua, das die Mobilität in Städten analysiert, warnte auch vor einem „Risiko der Übersättigung des öffentlichen Raums mit den Rädern, die schwerer und massiver als die E-Roller sind“. Im dicht bebauten und besiedelten Paris bleibt die Platzfrage eine wesentliche, auch wenn künftig weniger E-Roller unterwegs sind.

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