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Porträt
11.10.2022

Spitzname Mörtel: Wiener Original Richard Lugner wird 90

Richard Lugner feiert seinen 90.Geburtstag.
Foto: Eva Manhart, dpa

Richard Lugner, Spitzname: Mörtel, ist der König der Klatschspalten. Nun wird der Baulöwe mit den vielen Frauen 90 – und hat nur einen Wunsch.

Niemand sonst in Wien lebt so von den Klatschspalten und Promi-TV-Formaten wie Richard Lugner. Es gibt keine Society-Sendung, keine Illustrierte und keine Realityshow, in der „Mörtel“, wie er genannt wird, kein Fixstarter war oder ist. Der Unternehmer ist nicht nur ein Wiener Original, sondern eine Kategorie für sich. Im Besitz von Lugners Telefonnummer zu sein, schrieb die Tageszeitung Kurier, sei so etwas wie den „heiligen Gral“ in Händen zu halten - eine Garantie für eine Story. An diesem Dienstag feiert Lugner seinen 90. Geburtstag, wegen gesundheitlicher Probleme musste er jedoch alle Termine absagen.

Mausi, Bambi, Zebra: Society-Star Lugner gab seinen Partnerinnen tierische Spitznamen

Der Weg Lugners zum Society-Star begann in den 90er Jahren, als er sich aus dem Baugeschäft, das er von seinem Vater übernommen hatte, zurückzog. Zuvor hatte er im Wiener Bezirk Ottakring mit der „Lugner City“ sein eigenes Einkaufszentrum eröffnet. Einen Teil davon, den „Mausi Markt“, benannte er nach seiner vierten Ex-Ehefrau Christina alias „Mausi“. Auf „Mausi“ folgten zahlreiche weitere Beziehungen und Ehen, Hasi, Goldfisch, Spatzi, Bambi, Zebra – es gibt kaum einen Tiernamen, der in Lugners Privatleben noch keinen Platz gefunden hätte.

Bei seiner Damenwahl hält sich der vierfache Vater strikt an den Rat der Astrologin Gerda Rodgers - viel gefruchtet dürfte das angesichts der zahllosen Trennungen aber nicht haben, aktuell lebt Lugner wieder allein.

Selbst eine Krebserkrankung im Jahr 2016 konnte Lugner nicht aufhalten

Der ehemalige Baulöwe schaffte es wie kein anderer, sich immer und immer wieder ins Spiel zu bringen. Regelmäßiger Fixpunkt dabei sind Lugners Überraschungseinladungen für den Wiener Opernball: Filmstars, Diven und Musikerinnen begleiteten „den Richie“ in seine Loge.

Regelmäßige finanzielle und private Niederlagen – 2016 erkrankte er an Krebs, den er besiegte – konnten ihn dabei nicht aufhalten.

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Mit fremdenfeindlichen Statement und seiner Nähe zum Rechtspopulismus geriet Lugner immer wieder in die Kritik

Selbst die politische Bühne nutzte Lugner: Knapp zehn Prozent der Stimmen erhielt er 1998 bei den Präsidentschaftswahlen. Mit seinen politischen Äußerungen sorgt der Lebemann allerdings immer wieder für heftige Kritik. Fremdenfeindliche Statements hört man von Lugner ebenso regelmäßig wie er der rechtspopulistischen Partei FPÖ in seiner „Lugner City“ eine Bühne für Wahlveranstaltungen oder Partys bietet.

Zum Geburtstag hat „Richie“ nur einen Wunsch: wieder eine Frau an seiner Seite zu haben. Das sei ihm „wichtiger, als mit einem Rudel Tierchen durch die Welt zu ziehen“.

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