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Demos in Hessen: 4.000 Menschen bei Demos gegen Kürzungen und rechte Politik

Demos in Hessen

4.000 Menschen bei Demos gegen Kürzungen und rechte Politik

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    Für Demokratie und soziale Gerechtigkeit und gegen eine rechte Politik demonstrieren rund 2.500 Menschen in Frankfurt. Aufgerufen zu dem Protest dazu hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund.
    Für Demokratie und soziale Gerechtigkeit und gegen eine rechte Politik demonstrieren rund 2.500 Menschen in Frankfurt. Aufgerufen zu dem Protest dazu hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund. Foto: Salome Roessler/dpa

    Rund 2.000 Menschen haben nach Polizei-Angaben in Frankfurt für Demokratie und soziale Gerechtigkeit und gegen rechte Politik demonstriert. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) als Veranstalter ging von rund 2.500 Teilnehmern aus. Nach Angaben der Polizei verlief der Protest friedlich. Die Demonstranten trugen Transparente bei sich mit Aufschriften wie «Wir sind die Brandmauer» und «Mach Dich stark für mehr Gerechtigkeit!». Aufgerufen zu der Demonstration hatte der Bezirk Hessen-Thüringen des DGB.

    Der Protest habe sich gegen die Kürzung der Besoldung der Beamtinnen und Beamten in Hessen gerichtet, gegen den geplanten Personalabbau im Landesdienst und Kürzungen im Landeshaushalt vor allem zulasten der Kommunen, erklärte der DGB-Bezirksvorsitzende Michael Rudolph.

    Protest auch gegen politischen Dammbruch

    Angesichts der Ereignisse der zurückliegenden Woche haben man sich zudem veranlasst gesehen, die Demonstration mit dem «leider bitter notwendigen Protest gegen den politischen Dammbruch» zu verbinden. Der Bundestag hatte am Mittwoch mit Unterstützung der AfD einem Antrag der Union zugestimmt, der Zurückweisungen von Asylsuchenden an den deutschen Grenzen vorsieht.

    Die Demonstrierenden hätten deutlich gemacht, dass sie klare politische Veränderungen fordern, darunter auch ein gerechteres Steuersystem, das die breite Mehrheit entlaste und Reiche stärker in die Verantwortung nehme sowie mehr Investitionen in Bildung, Infrastruktur und den Wandel der Arbeitswelt.

    Auch in Darmstadt Demonstration zu Migrationspolitik

    Auch in Darmstadt gingen nach Polizeiangaben rund 2.000 Menschen für Demokratie und gegen rechte Politik auf die Straße. Zu der Kundgebung unter dem Motto «Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen» hatten die Darmstädter Grünen aufgerufen. Mit der Versammlung wolle man zeigen, dass die Gesellschaft demokratische Mehrheiten ohne die AfD bilden könne, hatten sie erklärt. Nach Angaben eines Polizeisprechers verlief die Kundgebung ebenfalls ohne Zwischenfälle.

    In Frankfurt sind rund 2.500 Menschen einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes gefolgt und haben bei einer Demonstration ein Zeichen für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und gegen rechte Politik gesetzt.
    In Frankfurt sind rund 2.500 Menschen einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes gefolgt und haben bei einer Demonstration ein Zeichen für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und gegen rechte Politik gesetzt. Foto: Salome Roessler/dpa
    Eine Demonstration in Frankfurt richtet sich gegen Personalabbau im Landesdienst sowie Kürzungen im Landeshaushalt. Mit Blick auf die Ereignissen der zurückliegenden Woche habe man sich auch veranlasst gesehen, gegen eine Zusammenarbeit mit einer rechten Partei im Bundestag zu protestieren, erklärte der DGB, der zu dem Protest aufgerufen hatte.
    Eine Demonstration in Frankfurt richtet sich gegen Personalabbau im Landesdienst sowie Kürzungen im Landeshaushalt. Mit Blick auf die Ereignissen der zurückliegenden Woche habe man sich auch veranlasst gesehen, gegen eine Zusammenarbeit mit einer rechten Partei im Bundestag zu protestieren, erklärte der DGB, der zu dem Protest aufgerufen hatte. Foto: Salome Roessler/dpa
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