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Pandemie
31.05.2022

RKI registriert fast 62.000 neue Corona-Infektionen

Drittes Jahr der Pandemie: Ein medizinischer Mitarbeiter führt einen Corona-Schnelltest durch.
Foto: Martin Schutt, dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In Deutschland liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Zuge der Corona-Pandemie wieder jenseit der 200. Dem Robert Koch-Institut wurden 61.889 Neuinfektionen gemeldet.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt am Dienstagmorgen (31. Mai) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 201,7 für Deutschland an. Dieser Wert geht aus den Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Damit ist eine leichte Steigerung zum Vortag zu verzeichnen, als der Wert bei 189,0 lag, was jedoch auch mit einer geringeren Zahl an Meldungen über das Wochenende zusammenhängen kann.

Die vom RKI verbreitete Inzidenz gibt die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an. In der Vorwoche lag sie noch bei 307,2, vor einem Monat sogar bei 717,4. Die greifbareren Zahlen lauten: 61.889 Corona-Neuinfektionen und 136 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona binnen 24 Stunden.

Video: SAT.1

Mehr als 26 Millionen Infektionen in Deutschland seit Pandemiebeginn

Insgesamt hat das RKI damit seit Pandemiebeginn 26.305.996 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 registriert. Allerdings dürfte die tatsächliche Gesamtzahl deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Dunkelziffer, also nicht erfasster Fälle, aus. Denn die Gesundheitsämter gelten als überlastet und längst nicht alle Infizierten lassen einen PCR-Test machen - nur diese zählen in die Statistik.

Derweil warnt der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, vor einer Ausbreitung der Omikron-Subvariante BA.5. In der Rheinischen Post (Mittwoch-Ausgabe) sagte er: "Corona ist noch nicht vorbei - das belegt der heftige Ausbruch von Omikron in Portugal." In dem südeuropäischen Land war die Inzidenz zuletzt bis auf knapp 2000 gestiegen. (mit dpa)

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