Kinderträume sind doch die schönsten: So viel Eis essen, wie es nur geht, also mindestens acht Kugeln. Oder so viel daddeln, wie man will, also mindestens den ganzen lieben langen verregneten Tag, ohne sich von den Eltern eine Standpauke anhören zu müssen. Oder mit der Schaufel und dem Eimer losziehen und einen Schatz ausgraben. Eis-Essen war für die Kinder der Berliner Kita-Gruppe nicht drin, am Bildschirm daddeln sowieso nicht, aber das mit dem Schatz? Bitte jetzt aufgepasst.
Schatz im Sandkasten: Kita-Gruppe entdeckt 6000 Euro und Luxusuhren in Berlin
Es begab sich eine Kita-Gruppe auf einen Spielplatz in Wilmersdorf. Man sollte noch hinzufügen, dass der Stadtteil Wilmersdorf nicht zu den schlechtesten Wohngegenden von Berlin zählt, dass er andererseits aber auch nicht dafür bekannt ist, Deutschlands Goldgräber-Ziel Nummer 1 zu sein.
Dort stieß eines der Kinder tatsächlich auf Unerwartetes. „Statt Sandspielzeug wurden hinter einem Spielplatz in Wilmersdorf plötzlich Silbermünzen, Goldschmuck, Luxusuhren und 6000 Euro Bargeld entdeckt“, teilte die Berliner Polizei auf Social Media mit. Laut Polizei sei ein Teil vergraben gewesen und ein anderer unter Büschen versteckt.
Berliner Schatz-Suche: Erzieherin und Vater übergeben Werte an Polizei
Weil die Erzieherin und ein anwesender Vater annahmen, dass dieser Schatz nicht einfach auf seinen Finder gewartet, sondern möglicherweise noch einen Vorbesitzer hat, haben sie alles eingesammelt und der Polizei übergeben.
Woraufhin die Beamten mit den Ermittlungen begannen, ob es sich dabei nicht um die Beute eines Diebes handelt. Bislang haben die entsprechenden Abfragen allerdings nicht zu einem rechtmäßigen Eigentümer geführt. Und das Kind? Hat hoffentlich acht Eiskugeln als Finderlohn erhalten.
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