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Ostsee
20.10.2023

Sturmflut Ostseeküste 2023: Diese Gebiete sind am stärksten betroffen

Für die Ostsee wurde aktuelle eine Warnung vor einer Sturmflut herausgegeben.
Foto: Stefan Sauer, dpa (Symbolfoto)

Eine heftige Sturmflut hält die Ostseeküste in Atem und zwingt Anwohner sowie Behörden zu drastischen Maßnahmen. Erfahren Sie hier, welche Gebiete besonders betroffen sind.

Die Ostseeküste erlebt derzeit eine Sturmflut von erheblicher Intensität. Ab Donnerstagnachmittag (19. Oktober) stiegen die Wasserstände entlang der gesamten Küste in den Sturmflutbereich, und die Gefahrenlage wird bis zum Samstagnachmittag (21. Oktober) andauern, erklärt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)​. Welche Orte am meisten betroffen sind und wo Reisende und Anwohner jetzt besonders aufpassen müssen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Übrigens: Im Katastrophenfall ist es immer gut, vorbereitet zu sein. Vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt es für solche Fälle eine Checkliste, die zeigt, was man vorrätig haben sollte, und wie man im Notfall am besten reagiert. Außerdem sollte man immer auf dem aktuellen Stand sein, was die Katastrophenwarnungen über den Cell Broadcast angeht.

Sturmflut Ostseeküste 2023: Diese Ursachen hat sie

Die Sturmflut an der Ostseeküste wird durch eine Kombination von meteorologischen und ozeanographischen Faktoren verursacht. Laut dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sind starke Ostwinde der primäre Auslöser für das aktuelle Hochwasserereignis​​. Die Winde drücken das Meerwasser in die Ostseebucht und führen zu einem Anstieg des Wasserspiegels entlang der Küste. Das Phänomen der Sturmflut ist nicht neu und tritt auf, wenn kräftige Winde über längere Zeit in Richtung der Küste wehen. Die Windrichtung und -geschwindigkeit, gepaart mit dem Einfluss der Erdrotation (Corioliskraft), führen zu einer Aufstauung des Wassers an der Küste.

Video: ProSieben

Zusätzlich spielen die Gezeiten eine Rolle in der Entstehung von Sturmfluten, auch wenn ihr Einfluss in der Ostsee weniger ausgeprägt ist als in anderen Meeresregionen. Die vorhergesagte Sturmflut ist insbesondere besorgniserregend, da sie laut Berichten von wetter.com und dem ZDF auf eine Kombination von starken Windböen und möglicherweise auch auf eine hohe Ausgangswasserlage zurückzuführen ist​​​​. In dem aktuellen Szenario intensivieren die starken Ostwinde das Hochwasserereignis weiter und führen zu ernsthaften Überschwemmungsgefahren in den Küstenregionen. Laut dem NDR stehen viele Straßen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bereits unter Wasser, und es wird erwartet, dass die Situation sich bis zum Höhepunkt der Sturmflut am Freitagabend (20. Oktober) weiter verschärft​​​​.

Warnungen vor Sturmflut an der Ostsee: Diese Bereiche sind besonders betroffen

Von der Sturmflut sollen laut dem BSH vor allem Gebiete in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie an der dänischen Ostseeküste betroffen sein. Das BSH hebt auch hervor, dass es die Flensburger Förde besonders stark erwischen könnte, wo Wasserstände von bis zu zwei Metern über dem Normalwert erwartet werden. Diese Wasserstände sind historisch bedeutsam, da zuletzt im Jahr 1904 ein ähnliches Hochwasser in dieser Region verzeichnet wurde. Auch in den Städten Kiel und Wismar in Schleswig-Holstein sind die Auswirkungen der Sturmflut bereits spürbar. Zahlreiche Straßen standen am Freitagmorgen unter Wasser, und die Behörden haben spezielle Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Dies berichten unter anderem der NDR und der Tagesspiegel.

In Mecklenburg-Vorpommern wird die schwerste Flut nahe der Lübecker Bucht erwartet, wobei auch hier die Behörden entsprechende Warnungen herausgegeben haben​​. An der dänischen Ostseeküste wurden Anwohner und Urlauber aufgefordert, das Küstengebiet zu verlassen, da die erwartete Sturmflut zu Wasserständen von mehr als zwei Metern über dem Normalwert führen kann. Die Behörden rechnen mit ernsthaften Überflutungen und haben entsprechende Evakuierungsanweisungen herausgegeben​​, erklärt das BSH.

Lesen Sie dazu auch

Die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor orkanartigen Böen an Teilen der Ostseeküste, auf Helgoland und den Ostfriesischen Inseln unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Situation. Diese Warnungen gelten von Freitagvormittag bis in die Nacht zu Samstag und zeigen, dass die Sturmflut bis zu 40 Stunden anhalten könnte, deutlich länger als ähnliche Unwetterereignisse in den Jahren 2017 und 2019.​​Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt hat daraufhin an die Küstenbewohner appelliert, sich gut zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sich und ihre Gemeinden zu schützen​​.

Bestehende Warnungen:

  • In Flensburg wurden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, ihre Häuser und Wohnungen in der Nacht zum Samstag nicht zu verlassen, da mit herabstürzenden Dachziegeln oder abbrechenden Ästen gerechnet werden muss​​.
  • In der Lübecker Bucht und der Kieler Bucht wird mit einem Wasserstand von bis zu 1,70 bzw. 1,80 Meter über dem Normalwert gerechnet. Spaziergänger sollten besonders vorsichtig an den Steilküsten sein, da es bei starken Wellen und hohen Wasserständen zu Abbrüchen kommen könnte​​.
  • Die Fußgängerfähre zur Halbinsel Priwall wurde seit Donnerstagnachmittag eingestellt, allerdings soll die Autofähre weiterhin fahren, um die Versorgung auf dem Priwall zu sichern​​.

Die Überflutungen beschränken sich nicht nur auf die genannten Gebiete. Auch an den Stränden der Ostsee drohen laut den Behörden Überflutungen.

Anwohner und auch Reisende sollten am Freitag und auch am Samstag unbedingt die Warnungen und Anweisungen der Behörden vor Ort ernst nehmen und entsprechend handeln.