In Hagen-Gartenstadt sind Wildschweine in einem kleinen Park und Wohngebiet unterwegs, nahe an Häusern und einer Grundschule. Die Tiere zeigen kaum Scheu, liegen auf Wiesen und verhalten sich aggressiv gegenüber Menschen und Hunden. Anwohner vernetzen sich in einer WhatsApp-Gruppe, um Sichtungen zu melden und fordern Maßnahmen. Die Wildschweine werden durch menschliche Eingriffe aus dem Wald in die Wohngebiete gedrängt. Dort gilt ein strenges Jagdverbot. Milde Winter führten zu einer starken Vermehrung der Tiere. Stadt und Jagdbehörden haben rechtlich und personell begrenzte Handlungsmöglichkeiten. Die Kinder dürfen den angrenzenden Bolzplatz teilweise nicht mehr nutzen. Anwohner fühlen sich im Alltag eingeschränkt und haben Angst vor Angriffen. Eine betroffene Anwohnerin geht nicht mehr alleine in den Park. Bisher gibt es keine Lösung gegen die Wildschweine in der Gartenstadt.