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Weihnachten
17.12.2021

Spinnen, Motten, Milben: Bis zu 25.000 Tierchen sitzen im Weihnachtsbaum

Mit dem Weihnachtsbaum kommen viele kleine Lebewesen mit ins Wohnzimmer.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Wenn die Weihnachtsbäume ins Haus geholt werden, sind viele kleine Besucher mit an Bord. Die meisten bekommen Menschen aber gar nicht zu Gesicht.

Weihnachtsbäume sind ein gutes Winterquartier für viele kleine Lebewesen. „Eine ganze Menge von Insekten und Spinnentieren versteckt sich im Weihnachtsbaum“, so der Entomologe Bjarte Jordal von der Universität Bergen in Norwegen. „In einigen Bäumen, die wir untersucht haben, fanden wir bis zu 25.000 Motten, Spinnen, Milben und anderes Getier.“ Das versteckt sich dort natürlich nicht nur so zum Spaß oder gar, um uns zu ärgern, sondern vielmehr möchten die Tierchen ganz einfach überwintern, schließlich können sie ja nicht ahnen, dass wir den Baum im Wald fällen und bei uns ins Wohnzimmer stellen wollen.

Wer seinen Weihnachtsbaum über einer hellen Oberfläche schüttelt, dürfte einige Tierchen finden

„Die Tiere verlassen den Baum in der Regel aber nicht, finden dort auf Dauer nicht genügend zu essen und verhungern oder trocknen auch aus. Die meisten von ihnen sind ohnehin so klein, dass wir sie mit dem bloßen Auge niemals zu Gesicht bekommen“, beruhigt Jordal. „Wer allerdings gerne wissen möchte“, sagt der norwegische Insektenkundler, „was sich so alles in seinem Weihnachtsbaum verkrochen hat, der kann ihn nach dem Fest auf ein weißes Laken stellen und kräftig schütteln.“

Lieber nicht, oder? Wer dennoch Sorge hat, er könnte am Weihnachtsabend von allem möglichen Krabbelgetier überrannt werden, der sollte seinen Baum dann vielleicht doch lieber nicht im tiefsten norwegischen Winterwald selber schlagen.

Doch auch in wärmeren Gefielden können sich Tiere im Weihnachtsbaum verstecken. Auf wenig Begeisterung ist ein Überraschungsgast gestoßen, den eine südafrikanische Farmerfamilie aus der Westkap-Provinz in ihrem Weihnachtsbaum entdeckt hat: Der TV-Sender eNCA zeigte am Dienstag ein Video, auf dem eine Natter zwischen Lametta und Weihnachtskugeln bei der Erforschung ihrer näheren Umgebung zu sehen ist. Die etwa 1,50 Meter große giftige Boomslang wurde schließlich Stunden später von einem professionellen Schlangenfänger eingefangen. Die Schlange wurde später in einem Naturschutzgebiet ausgesetzt. (AZ)

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17.12.2021

Ich nehme mal an, eine FFP2-Maske schützt. :-)

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